Monumento Gattamelata

Die Arenakapelle

Dom und Baptisterium

Das Anatomische Theater in der Alten Universität

Kanal in der Altstadt

Baptisterium

Malerei von Guariento

S. Antonio

Palazzo della Ragione

Padua - Stadt der Fresken


7. – 11. November 2012

Mit dieser Reise möchten wir Sie einladen, eine der schönsten Kunststädte Italiens besser kennenzulernen. Viele Besucher machen nur kurz in Padua Station, um die berühmten Fresken Giottos in der Arena-Kapelle zu sehen oder die Kirche des heiligen Antonius aufzusuchen. Die Fülle an Sehenswertem lässt sich jedoch bei einem Kurzbesuch nur ahnen. Einzigartige Sakralbauten, herrliche Paläste, eine der ältesten Universitäten Europas, malerische, von Laubengängen gesäumte Strassen und grosszügige Plätze bestimmen das Bild der Altstadt. Hinzu kommt der besondere Reichtum an mittelalterlichen Wandfresken, wie sie in dieser Zahl und Qualität selbst Florenz nicht aufweisen kann. Neben der Kunst sind es die Einwohner, die Padovani, die mit ihrer Gastfreundschaft und ihrer Liebe zu gutem Essen den Aufenthalt in ihrer Stadt zum Erlebnis für die Sinne werden lassen.


1. Tag (Mi): Benvenuti a Padova
Bahnreise 1. Klasse von Zürich nach Padua. Ein erster Spaziergang führt Sie durch die malerischen Gassen der Altstadt zur lebhaften Piazza delle Erbe mit dem mächtigen Palazzo Ragione. Dieser einzigartige mittelalterliche Regionalpalast besitzt einen Saal, der einst wegen seiner Grösse und Ausstattung als Weltwunder galt. Die Fresken schuf der Maler Giusto de’ Menabuoi, sie sind eine komplexe Darstellung der astrologischen Theorien des großen Gelehrten Pietro d’Abano. In den offenen Loggien des Palastes und auf den beiden angrenzenden Plätzen delle Erbe und delle Frutte findet seit Jahrhunderten Markt statt; das bunte Treiben erinnert an einen orientalischen Basar. 4 Übernachtungen in Padua. Abendessen mit Spezialitäten aus der Region Veneto.


2. Tag (Do): Padua – Stadt der Fresken
In keiner anderen italienischen Stadt haben sich so viele Fresken des Trecento erhalten wie in Padua. Sie besuchen das Museo Civico, das neben einigen Antiken vor allem für die Sammlung venezianischer Malerei von Bellini bis Tiepolo und die Fresken von Guariento Beachtung verdient. Der eigentliche Schatz des Museums ist jedoch die Cappella degli Scrovegni, besser bekannt als Arenakapelle, in der sich Giottos berühmter Freskenzyklus befindet. Am Nachmittag besichtigen Sie den Dom, das Baptisterium und den Bischofspalast. Atemberaubend ist der vollkommen von Giusto de’ Menabuoi ausfreskierte monumentale Kuppelbau des Baptisteriums. Im reizenden Caffè Petrocchi trifft sich am Sonntag ganz Padua zum Apero, vielleicht sind auch Sie dabei! Abendessen in einem Altstadtrestaurant.


3. Tag (Fr): Padua und Sant’ Antonio
Durch die Via del Santo, vorbei am Grabmal des legendären Stadtgründers Antenor erreichen Sie die grandiose Kreuzkuppelkirche des heiligen Antonius von Padua. Vor der Kirche steht Donatellos Reiterstandbild des Condottiere Gattamelata. Kostbare Kunstwerke wie die Fresken Altichieros und Giusto de’ Menabuoi oder der Bronzealtar von Donatello bestaunen Sie im Innern von Sant’ Antonio. Nebenan befinden sich das von Altichiero ausgemalte Oratorium San Giorgio und die Scuola di San Antonio mit einem Freskenzyklus des jungen Tizian. Am riesigen mit Kanälen und Statuen geschmückten Prato della Valle befindet sich S. Giustina, ein mit sieben Kuppeln versehener Sakralbau. Am Nachmittag besichtigen Sie die Universität mit dem berühmten anatomischen Theater. Gemeinsames Abendessen.


4. Tag (Sa): Von der Gotik zur Renaissance
Noch einmal widmen Sie sich Giottos Fresken in der Arenakapelle. Nicht nur Körperlichkeit und Raumgestaltung sondern auch Farbigkeit und Lichtregie geben den Fresken eine Frische und Vitalität, der sich kaum ein Betrachter entziehen kann. Ungewöhnlich sind die Personifikationen von Tugenden und Lastern, bei denen Giotto die Illusion von Statuen zu erreichen suchte. Am Altar sehen Sie eine Marmorstatue der Madonna mit dem Kind von Giovanni Pisano. Andrea Mantegna, der zu den bedeutendsten Malern der italienischen Frührenaissance gehört, wurde in Padua ausgebildet, wo er 18jährig Fresken für die Familie Ovetari in der Kirche der Augustiner-Eremiten schuf. Der Nachmittag ist frei, vielleicht besuchen Sie den Botanischen Garten. Gemeinsames Abendessen.


5. Tag (So): Rückreise in die Schweiz
Geniessen Sie den Vormittag in Padua. Vielleicht gehen Sie noch einmal zur Piazza delle Erbe mit dem Spezialitätenmarkt in den Arkaden der Basilika oder geniessen noch einen Cappuccino im Caffè Petrocchi. Rückfahrt mit der Bahn von Padua in die Schweiz. Ankunft in Zürich gegen 19.00 Uhr.

Leistungen

Bahnfahrt von Zürich nach Padua und zurück 1. Klasse*

4 Übernachtungen mit Frühstück in gehobener Hotelklasse (****)

4 Abend- bzw. Mittagessen

Eintritte und Führungen lt. Programm

Reiseliteratur

Reiseleitung: Timo Goldmann

Mindestteilnehmerzahl 15 / maximal 20

 

*Die Anreise kann auch aus Deutschland bzw. als Eigenanreise erfolgen. Der Reisepreis wird dann entsprechend modifiziert.

 

Reiserücktritts-Versicherung (fakultativ): SFr. 50

Reiserücktritts-Jahresversicherung (fakultativ): auf Anfrage

 

Preis pro Person im Doppelzimmer

SFr. 1380

Preis pro Person im Einzelzimmer

SFr. 1490

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