Kathedrale von Laon

Kathedrale von Noyon

Querschiff in St-Denis

Königsgrabmal in St-Denis

Notre-Dame de Paris

Sainte-Chapelle

"Das Lächeln von Reims"

Kathedrale von Chartres

Kathedrale von Reims

Strebewerk in Beauvais

Monatsdarstellung in Amiens

Wasserspeier von Notre-Dame

Französische Kathedralen der Gotik

 

22. - 28. Oktober 2012

 

Majestätische Kathedralen und verträumte alte Städte prägen das Bild in der Umgebung von Paris, bei dem es sich nur im weitesten Sinn um die historische Île-de-France handelt und die ganz zu Unrecht im Schatten der Hauptstadt steht. Mit dem Chor der Abteikirche Saint-Denis bei Paris entsteht ab 1140 der erste Sakralraum der Gotik. Ein Jahrhundert später sind allein im nördlichen Frankreich mehr als zwanzig gotische Kathedralen im Bau oder bereits vollendet. Der enge Zusammenhang zwischen Königtum und gotischer Bau- und Bildkunst wird besonders in Paris, Chartres und Reims deutlich. Unsere Reise möchte Ihnen die berühmtesten Kathedralen der französischen Gotik vorstellen und deren Reichtum an bildhauerischen Werken erschliessen; vor allem aber möchte sie Ihnen das sinnliche Erleben gotischer Kirchenräume ermöglichen.

 

1. Tag (Mo): Reise in die Île-de-France

Fahrt im bequemen Reisebus von Zürich und Basel in die Île-de-France. Im noch burgundischen Sens besichtigen Sie die Kathedrale Saint-Étienne. Besonders der Chor und die mächtigen Westtürme zeigen, dass Erzbischof Heinrich mit seiner Kirche ein stilbildendes Werk der gotischen Baukunst errichtete. 6 Übernachtungen und Abendessen im Hotel Dolce Chantilly.


2. Tag (Di): Frühgotische Kathedralen – Laon, Noyon und Soissons

Die Vielfalt von Baugedanken während der frühen Gotik wird ganz besonders in Laon, Noyon und Soissons deutlich. Die Kathedrale von Laon beherrscht den Hügel, auf dem sich auch die schöne mittelalterliche Altstadt befindet. Die Westfassade mit der grossartigen tiefliegenden Fensterrose, die einzigartigen Türme, vor allem aber die Gestaltung der Mittelschiffwände sind von einer ausserordentlichen Plastizität. Die Chorgestaltung der Kathedrale von Noyon gehört zu den originellsten und schönsten der gotischen Baukunst. Ihrer frühen Entstehungszeit und einem Planwechsel verdankt die Kathedrale von Soissons ihre kunsthistorische Bedeutung, da hier sowohl Vorstellungen der Früh- als auch der Hochgotik in einem Bau vereint sind.

 

3. Tag (Mi): Königliche Gotik in Paris

Der Chorneubau der vor den Toren von Paris gelegenen Abteikirche von Saint-Denis steht am Anfang der gotischen Architektur. Die grosse Anzahl von Königsgräbern und die damit verbundenen Vorstellungen von Kontinuität und Legitimation machen deutlich, dass dem gotischen Baustil eine besondere Rolle bei der Verherrlichung der französischen Monarchie zukam. Der bedeutendste Sakralbau der Hauptstadt ist jedoch Notre-Dame. Wesen und Merkmale gotischer Baukunst lassen sich an der Kathedrale besonders gut studieren. Die wohl faszinierendste Schöpfung der französischen Gotik ist königliche Hofkapelle Sainte-Chapelle, deren farbige Fensterwände den Innenraum zum mystisch illuminierten Schrein werden lassen.


4. Tag (Do): Chartres – Königin der gotischen Kathedralen

Bereits aus der Ferne bietet sich ein überwältigender Blick auf die Kathedrale von Chartres. Die Bildwerke der drei grossen Portale mit ihrer Vielfalt christlicher Themen und die bis heute fast vollständig erhaltenen farbigen Glasfenster vermitteln in einzigartiger Weise das Zusammenwirken der verschiedenen Kunstgattungen am gotischen Sakralbau. Gediegene Einfachheit bestimmt das Bild der landschaftlich reizvoll gelegenen Zisterzienserabtei von Royaumont. Abendessen in der malerischen Altstadt von Senlis.


5. Tag (Fr): Reims – Krönungsstadt in der Champagne

In der Kathedrale von Reims ist der Geist der Gotik auf vollendete Weise in Stein übersetzt: Die Portale, Galerien und Tabernakel, die herrlichen Masswerkfenster, aber auch – und das ist ungewöhnlich – die innere Westwand sind mit feinsten Bildwerken versehen. Die Skulpturen der Westportale, darunter auch der berühmte lächelnde Engel, gehören zu den bedeutendsten Werken der europäischen Bildhauerkunst. Grösste Bewunderung verdienen auch die harmonischen Proportionen der am Übergang von der Romanik zur Gotik stehenden Abteikirche Saint-Remi. Während einer Besichtigung der Kellerei von Pommery degustieren Sie auch deren prickelnden Champagner.


6. Tag (Sa): Die Kathedralen von Amiens und Beauvais

Fast unwirklich, gleich einer Vision, erhebt sich die Kathedrale von Amiens aus dem Häusermeer der Altstadt. Ein Eindruck, der durch das feine Masswerk entsteht, das sämtliche Bauglieder überzieht. Unvergesslich sind der „Beau-Dieu“ und die „Vierge-Dorée“ an den Pfeilern der Hauptportale. Die Geschichte der Kathedrale von Beauvais ist eine Serie von Katastrophen, ihr heutiges unvollendetes Aussehen und die unvorstellbare Gewölbehöhe von fast 50 Metern können als Symbol menschlicher Hybris gelesen werden. Dennoch bleibt ihr Chor, dessen Durchlichtung und Höhenrausch das Äusserste erreichte, strahlendes Zeugnis der schöpferischen Kraft des mittelalterlichen Menschen.


7. Tag (So): Troyes und Rückreise

Auf einer von der Seine umflossenen Stadtinsel liegt die grossartige Kathedrale von Troyes. Bereits 1208 begonnen, wurde sie erst im 16. Jahrhundert vollendet. Ihr weiter transparenter Innenraum gleicht einem gläsernen Schrein. Nach der Mittagspause in der von Kirchen und Riegelhäusern geprägten Altstadt heisst es Abschied nehmen. Ankunft in Basel gegen 18:00 Uhr in Zürich eine Stunde später.

 

Leistungen

Busreise von Zürich und Basel im bequemen Reisebus

6 Übernachtungen mit Frühstück in gutem Mittelklassehotel (***)

6 Abend- bzw. Mittagessen, 1 Weinprobe

Eintritte und Führungen lt. Programm

Reiseliteratur

Reiseleitung: Timo Goldmann

Mindestteilnehmerzahl: 12 / maximal 25

 

Reiserücktritts-Versicherung (fakultativ): SFr. 35

Reiserücktritts-Jahresversicherung (fakultativ): SFr. 105

Preis pro Person im Doppelzimmer

SFr. 2380

Preis pro Person im Einzelzimmer

SFr. 2760

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