Goldmann Reisen

Vorträge

Einladung zum Neujahrs – Apéro 2018

 

Janina Hadala, Cătălin Mureşan,

Christoph Löhr, Uwe Zenner, Henrik Lange und Timo Goldmann

werden ausgewählte Reisen in kurzen Präsentationen vorstellen

und Ihnen wie auch Rui Ribeiro beim anschliessenden Apéro für Fragen

 und Gespräche zur Verfügung stehen.

 

 

 

Mittwoch, 17. Januar 2018, 14.00 Uhr

Spittelsaal im Berner Generationenhaus

Bahnhofplatz 2

Bern

 

Donnerstag, 18. Januar 2018, 14.00 Uhr

Hotel Euler, Wiener Saal

Centralbahnplatz 14

Basel

 

 

 

 

 

 

Der englische Adel - Geschichte, Standesbewusstsein, Lebensformen

mit Uwe Zenner

Chiswick House

Kaum eine Adelsgesellschaft Europas hat ihre gesellschaftliche Stellung und ihre Lebensart so erhalten wie die englische. Landbesitz, ein parlamentarisches Mandat sowie höhere und höchste Staatsämter bildeten die Grundlagen für ihren Einfluss. Keine Revolution hat in den letzten 350 Jahren daran  gerüttelt, in diesem langen Entwicklungsprozess vollzogen sich Veränderungen nur graduell. Welche Entwicklungen in der englischen Geschichte haben zu dieser Stellung geführt? Welche  gesellschaftlichen Institutionen wie z.B. die Londoner Herrenclubs haben sich dabei ausgeprägt? Im Seminar werden darüber hinaus die typischen Lebenswelten des englischen Adels vorgestellt und architektonische Formen ihrer ländlichen und städtischen Residenzen aufgezeigt, auch die innere Organisation des Haushalts wird betrachtet.

Uwe Zenner leitet im Sommer 2018 (4. – 12. Juli 2018) unsere Reise in den Westen und Südosten Englands. Besucht werden Parks in den Grafschaften Oxfordshire, Sussex und Kent. Die  Universitätsstadt Oxford, die altehrwürdige Kathedralstadt Canterbury und das quirlige Seebad Brighton stehen exemplarisch für alles, was wir heute als typische Britishness bezeichnen, jeder Ort ist voll von Geschichte und Geschichten.

 

Kursdaten in Zürich – Helferei, Breitinger-Saal
Donnerstag, 25. Januar 2018
2 x 60 min: 14.00 – 15.00 Uhr und 15.30 – 16.30 Uhr
Teilnahmegebühr: SFr. 35
Anmeldung per Mail bei Goldmann Reisen

 

 

Böhmen - Geschichte einer europäischen Kulturlandschaft

mit Uwe Zenner

Blick auf die Prager Burg

Noch nicht lange dürfen die Tschechen selbst über ihr Schicksal bestimmen. Über Jahrhunderte gaben zwischen Böhmerwald, Karpaten und Riesengebirge fremde Mächte den Ton an - Deutschland, Österreich-Ungarn oder die Sowjetunion. Im Zentrum Europas gelegen, spielte Böhmen nach dem Aussterben der altböhmischen Přemysliden-Dynastie eine zentrale Rolle in der Politik des Heiligen Römischen Reichs. Kaiser Karl IV. machte Prag zu seiner bevorzugten Residenzstadt. Universität, Karlsbrücke und Veitsdom sind noch heute neben gotischen Türmen und Kirchen das sichtbare Zeichen dieser Rangerhöhung. Die wichtigste reformatorische Bewegung vor Luther ging mit Jan Hus von Böhmen aus; nach dessen Ermordung in Konstanz kam es zu den weit nach Deutschland hineingetragenen Hussittenkriegen. Zweihundert Jahre später löst der „Prager Fenstersturz“ den Dreissigjährigen Krieg aus. Danach, unter den Habsburgern, wird es ruhig um Böhmen; Patrizier und Adlige überbieten sich vor allem auf dem Gebiet der Kunst und machen das Land zu einem wahren Schatzkästlein. Einzigartige Stadtkunstwerke wie Prag, Krumau und Kuttenberg, Schlösser und Gärten von europäischem Rang zeugen bis heute von dieser Blütezeit.

Unsere Studienreise nach Böhmen und Mähren (26. Mai – 3. Juni 2018) führt unter der Leitung von Uwe Zenner zu den schönsten Städten, Schlössern und Gärten der Tschechischen Republik.

Kursdaten für Zürich – Helferei, Raum Breitinger

30. Januar 2018
2 x 60 min: 9.30 – 10.30 und 11.00 – 12.00 Uhr
Teilnahmegebühr: SFr. 35
Anmeldung per Mail bei Goldmann Reisen

 

 

Breslau und Schlesien - Kunstlandschaft von europäischem Rang

mit Uwe Zenner

Rathaus am Breslauer Marktplatz

Die polnische Stadt Wrocław/Breslau und die Region Schlesien blicken auf eine Jahrhunderte währende wechselvolle Geschichte zwischen polnischer, böhmischer, ungarischer, österreichischer und preussischer Herrschaft zurück. Das architektonische und künstlerische Antlitz dieser Kunstlandschaft wurde dadurch auf sehr vielfältige Weise geprägt. In Breslau, das zu den grössten Städten im Europa der frühen Neuzeit gehörte, zeichnen gotische Sakralbauten, prächtige Patrizierhäuser und das einzigartige Rathaus am Ring, Klöster und Stifte sowie die beeindruckende Universität aus der Zeit der Gegenreformation, Repräsentationsbauten des Klassizismus und nicht zuletzt herausragende Beispiele der modernen Architektur ein farbiges und äusserst facettenreiches Bild. Eine Besonderheit der nachreformatorischen Baukunst in Schlesien stellen die Friedenskirchen von Schweidnitz und Jauer sowie die im frühen 18. Jh. errichteten Gnadenkirchen dar.

Unsere Studienreise durch Südpolen (16. – 26. Juli 2018) führt unter der Leitung von Uwe Zenner auch zu den schönsten Städten und Bauwerken Schlesiens.


Kursdaten in Zürich – Helferei, Breitinger-Saal
Di 30. Januar 2018
2 x 60 min: 14.00 – 15.00 Uhr und 15.30 – 16.30 Uhr
Teilnahmegebühr: SFr. 35
Anmeldung per Mail bei Goldmann Reisen

 

Die Reformopern Christoph Willibald Glucks

mit Henrik Lange

Christoph Willibald Gluck hat Musikgeschichte geschrieben. Seine „Reformopern“ schlugen einen neuen Weg des Musiktheaters ein - weg von den erstarrten Formen der italienischen Opera seria und der französischen Tragédie lyrique hin zu einem neuen „gereinigten“ musikalischen Drama. Glucks Ziele waren dramatische Wahrhaftigkeit und die Anteilnahme des Publikums am Gefühlsleben und Schicksal der Charaktere. Die Oper sollte keine leere Rhetorik, sondern dramatische Handlung entwickeln, keine starren Rollenmuster auf die Bühne stellen, sondern Menschen und ihre Leidenschaften porträtieren. Mit Orfeo ed Euridice beginnt die Reihe der Reformopern, deren neuer Stil, die noble simplicité, in ganz Europa für Aufsehen sorgte und begeisterte Anhänger wie auch erbitterte Gegner fand. Es folgten Alceste, Armide, Paride ed Elena und zwei Behandlungen des Iphigenie-Stoffes. Anhand ausgewählter Ausschnitte aus Glucks Opern werden die zentralen Aspekte dieser neuen Ästhetik erklärt und in Tonbeispielen vorgestellt. Das Seminar richtet sich an alle Opernfreunde, die sich für die kulturgeschichtlichen Hintergründe des Musiktheaters interessieren.

Glucks Orfeo ed Euridice mit Philippe Jaroussky und Patricia Petitbon in den Titelpartien erleben wir auf unserer Reise nach Versailles (7. – 11. Juni 2018) im Théatre Royal. Königin Marie-Antoinette, eine Schülerin Glucks, konnte diese Oper an genau diesem Ort hören.

Kursdaten in Zürich – Helferei, Breitinger-Saal

Mittwoch 10. Januar (Teil 1) und Mittwoch 17. Januar 2018 (Teil 2),
jeweils 2 x 60 min: 9.30 bis 10.30 Uhr und 11.00 bis 12.00 Uhr
Teilnahmegebühr: SFr. 70
Anmeldung per Mail bei Goldmann Reisen

 

 

Geschichte und Kunst Bulgariens - Ein Land zwischen Orient und Okzident

mit Georgi Palahutev

Blick auf die Kirche im Rila-Kloster

Sieht man von den Urlaubszielen an der bulgarischen Schwarzmeerküste ab, ist im Allgemeinen nur wenig über das inzwischen zur EU gehörende Balkanland bekannt. Wie aber ist Bulgarien wirklich? Schon vor ca. 7000 Jahren lebte auf bulgarischem Territorium eine hoch entwickelte Zivilisation, deren Artefakte auf Edelmetall zu den spektakulärsten Zeugnissen der Frühzeit Europas gehören. Die Thraker siedelten hier um das 3. Jahrtausend v.Chr. und gingen im 1. Jahrhundert n.Chr. im römischen Reich auf. Das kunsthistorische Erbe der Thraker umfasst die bedeutendsten Goldschätze der antiken Welt. Im Jahre 681 wurde das erste Bulgarenreich gegründet und im Jahr 1185 schufen die Bojarenbrüder Asen und Petar das zweite Bulgarenreich. 1396 wurde Bulgarien für 500 Jahre Teil des Osmanischen Reichs. Mitte des 18. Jh. begann die nationale  Wiedergeburtszeit“, die im Krieg Russlands gegen die Osmanen gipfelte und zur Befreiung Bulgariens 1878 führte. Thraker, Römer, Slawen und Türken - alle haben ihre Spuren hinterlassen und so bietet die Kunst und Architektur Bulgariens eine facettenreiche Synthese für den kulturellen Austausch zwischen Orient und Okzident.

Unsere Osterreise nach Bulgarien (6. – 13.04.2018) führt unter der Leitung von Georgi Palahutev zu den schönsten Städten und Sehenswürdigkeiten Bulgariens.

Kursdaten für Zürich – Helferei, Raum Breitinger
Donnerstag, 25. Januar 2018, 2 x 60 min: 9.30 bis 10.30 und 11.00 bis 12.00 Uhr
Teilnahmegebühr: SFr. 35
Anmeldung per Mail bei Goldmann Reisen

 

 

 

Veranstaltungsadressen


Kulturhaus Helferei Zürich
Kirchgasse 13
8001 Zürich
www.kulturhaus-helferei.ch

 

Senioren-Universität und VHS Luzern
Schweizerhofquai 2
6006 Luzern
Tel: 041 4102271 (Frau Rufli)
www.sen-uni-lu.ch


VHS Winterthur
ZHAW, Technikum Hauptgebäude
Technikumstr. 9 Zi 368
8400 Winterthur
www.vhs.winterthur.ch

 

 

Bildnachweis

 

© Das Blaue Pferd I, Franz Marc, Lenbachhaus München © P. Breugel d. Ä., Heimkehr der Jäger, 1565, Kunsthistorisches Museum, Wien © Ernst Ludwig Kirchner, Selbstbildnis als Kranker, Pinakothek der Moderne, München, alle anderen www.fotolia.com

Newsletter und Katalog

Newsletter

Melden Sie sich hier für unseren aktuellen Newsletter an.

Newsletter bestellen

Katalog

Bestellen Sie hier unseren
aktuellen Katalog.

Katalog bestellen