Goldmann Reisen

Herbstlicher Farbenzauber im Spessart

Eine ganz besondere Entdeckungsreise führt im Herbst ins Grenzgebiet zwischen Bayern und Hessen. Diese vom Main und seinen Nebenflüssen durchzogene und vom waldreichen Mittelgebirgszug des Spessarts geprägte Region bietet neben herrlichen Landschaftserlebnissen eine überwältigende Fülle an Sehenswürdigkeiten. Beeindruckende Klosteranlagen erleben wir in Amorbach, Seligenstadt und Bronnbach. Besonders gut erhaltene historische Stadtzentren besitzen Gelnhausen und Büdingen sowie die am Main gelegenen Städtchen Wertheim und Miltenberg. Auf eine lange und wechselvolle Geschichte blickt auch das an bedeutenden Baudenkmälern reiche Aschaffenburg. Am Anreisetag besuchen wir die Domstädte Speyer und Worms, am Rückreisetag Rothenburg ob der Tauber und Creglingen, wo bedeutende Schnitzaltäre von Tilman Riemenschneider zu bewundern sind. Da sich im Spessart auch der grösste zusammenhängende Laubmischwald Deutschlands ausbreitet, erwartet uns ein Naturschauspiel wie es nur der Herbst ermöglicht, ein Feuerwerk der Farben von überwältigender Schönheit.

 

1. Tag (So): Domstädte Speyer und Worms

Fahrt von Zürich über Basel nach Speyer. Die am westlichen Hochufer des Rheins gelegene Stadt war schon zur Römerzeit eine bedeutende Siedlung. Der Dom ist als Grablege von acht deutschen Königen eine der wichtigsten Stätten mittelalterlicher Geschichte. Mit ihrer Machtübernahme planten die salischen Könige in Speyer die Errichtung der bis dahin grössten Kirche nördlich der Alpen. Hier sind entscheidende Grundlagen für die weitere Entwicklung des Gewölbebaus gelegt worden. Als eine der einheitlichsten romanischen Bischofskirchen im deutschsprachigen Raum gilt der Dom zu Worms. Gleichzeitig ist der gewaltige Kirchenbau bedeutendster steinerner Zeuge für die Blütezeit der alten am Rhein gelegenen Reichsstadt. Weiterfahrt nach Mespelbrunn. 4 Übernachtungen und Abendessen in einem hübschen Landhotel im Spessart.

Dom zu Speyer von Süden

2. Tag (Mo): Durchs Tauber-Tal an den Main

Der Spessart ist nicht nur ein deutsches Mittelgebirge, sondern auch das grösste zusammenhängende Gebiet aus Mischwäldern, das es in Deutschland gibt. Dass sich hier das Schneewittchen tief im Wald bei den Sieben Zwergen versteckt haben soll, glaubt man gern. Auch die vielen Schauergeschichten, wie die vom berüchtigten Wirtshaus, sind aus gutem Grund im Spessart beheimatet. Im Tauber-Tal besuchen wir zunächst die Zisterzienserabtei Bronnbach, in die seit einigen Jahren wieder Ordensleben eingezogen ist. Wertheim besitzt eine malerische Altstadt und ein sehenswertes Glasmuseum. Zu den schönsten historischen Städten am Main gehört Miltenberg. Einen geradezu märchenhaften Eindruck hinterlässt der Marktplatz mit seinen Fachwerkhäusern und dem reizenden Stadtbrunnen aus der Renaissance. Mit einem Besuch in der ehemaligen Benediktinerabtei Amorbach lassen wir unseren Tag ausklingen.

Marktplatz von Miltenberg

3. Tag (Di): Aschaffenburg - die Stadt und ihr Schloss

Wechselvoll war die Geschichte Aschaffenburgs: Auf Zeiten des Glanzes folgten Niedergang und Zerstörungen, dennoch besitzt die am rechten Hochufer des Mains gelegene Stadt einzigartige Sehenswürdigkeiten und Kunstsammlungen. Bedeutendster Sakralbau Aschaffenburgs ist die Stiftskirche St. Peter und Alexander. Von der Romanik bis zum Klassizismus reichen die kostbaren Kunstwerke der Ausstattung. Das Aschaffenburger Schloss gehört zu den grössten Bauwerken der Renaissance in Deutschland, Bauherr war der Mainzer Erzbischof und Kurfürst Albrecht von Brandenburg, Gegenspieler Luthers und einer der bedeutendsten Mäzene des 16. Jhs. Die häufigen Aufenthalte Ludwigs I. von Bayern führten zum Bau des Aschaffenburger Pompejanums. Über Weinbergen gelegen, umgeben von mittelmeerischen Schwarzkiefern, Mandel- und Feigenbäumen schuf sich der König hier ein Stück römischer Antike in Bayern.

Stiftskirche St. Peter und Alexander in Aschaffenburg

4. Tag (Mi): Städtebauliche Kleinode in Hessen

Zunächst unternehmen wir einen kurzen Spaziergang zum zauberhaft gelegenen Wasserschloss Mespelbrunn, einem der Wahrzeichen der Region. Im malerischen Städtchen Seligenstadt, direkt am Mainufer, besuchen wir die ausgedehnte Anlage der Benediktinerabtei. Die Klosterkirche St. Marcellinus und Petrus wird auch als Einhardsbasilika bezeichnet und hält damit die Erinnerung an Einhard, den Biographen Karls des Grossen, wach, der das Kloster im 9. Jh. gestiftet hat. Gelnhausen nennt sich stolz Barbarossastadt, verdankt sie doch dem berühmten Stauferkaiser ihre Gründung und ihre einstige Bedeutung. In der an historischen Bauwerken reichen Altstadt besichtigen wir die grossartige, spätromanische Marienkirche sowie die ehemalige Kaiserpfalz. Im landschaftlich reizvoll gelegenen Städtchen Büdingen beeindruckt die mittelalterliche Stadtbefestigung, die mit weitestgehend geschlossener Stadtmauer, Wehrtürmen und Stadttoren zu den besterhaltenen Stadtanlagen Europas zählt.

Einhardsbasilika in Seeligenstadt

5. Tag (Do): Rothenburg ob der Tauber und Rückreise

Verwinkelte Gassen und stimmungsvolle Plätze prägen die an Türmen und Toren reiche Altstadt von Rothenburg ob der Tauber. Die Geschlossenheit und Schönheit des historischen Stadtbildes überwältigt und lässt an einen träumerischen Spaziergang durch eine Märchenstadt denken. In der gotischen Stadtkirche St. Jakob staunen wir über den von Tilman Riemenschneider geschaffenen Heiligblut-Altar. Ein weiteres Meisterwerk des Bildschnitzers sehen wir in der Herrgottskirche von Creglingen. Nach der Mittagspause machen wir uns auf den Rückweg. Ankunft in Zürich am frühen Abend.

Burgtor in Rothenburg ob der Tauber

Bildnachweis

Reisetermin

27. - 31. Oktober 2019
(5 Reisetage)

Reiseleitung

Timo Goldmann
Timo Goldmann


 

Leistungen

Fahrt im bequemen Reisebus ab Zürich und Basel

4 Übernachtungen mit Frühstück in schönem Landhotel

4 Mittag- bzw. Abendessen

Eintritte und Besichtigungen lt. Programm

Reiseliteratur

Mindestteilnehmerzahl: 12 / maximal 25

 

Reiserücktritts-Versicherung
(fakultativ): SFr. 43

Preis pro Person im Doppelzimmer:
SFr. 1420
Preis pro Person im Einzelzimmer:
SFr. 1560