Dauer

6 Reisetage

Reiseleitung

Uwe Zenner
Uwe Zenner

 

Leistungen

  • Fahrt im bequemen Reisebus ab Zürich und Basel
  • 5 Übernachtungen mit Frühstück in gehobener Hotelklasse
  • 5 Mittag- bzw. Abendessen
  • Besichtigungen und Führungen lt. Programm
  • Reiseliteratur
  • Mindestteilnehmerzahl: 12 / maximal 25

Preis pro Person im Doppelzimmer:
CHF 1980
Preis pro Person im Einzelzimmer:
CHF 2230

Reiserücktritts-Versicherung
(fakultativ): ab CHF 51

Die altehrwürdige Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg wurde wie Rom auf sieben Hügeln erbaut. Überragt vom viertürmigen Kaiserdom stellt sie ein denkmalgeschütztes Gesamtkunstwerk zwischen Mittelalter und Barock dar. In mehr als einem Jahrtausend entstand ein unverwechselbares, in jedem "Eckla" liebenswert fränkisches Stadtbild von betörender Schönheit. Bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten erwarten uns auch in den benachbarten Residenzstädten Coburg und Bayreuth. In der von malerischen Flussauen und imposanten Karstfelsen geprägten Fränkischen Schweiz entdecken wir romantische Fachwerkstädtchen, kostbar ausgestattete Wallfahrtskirchen, glanzvolle Schlösser und verträumte Burgen. Zwei herausragende Gartenkunstwerke erleben wir mit dem Bayreuther Landschaftspark Eremitage und dem Gartenparadies von Schloss Dennenlohe. 1834 schrieb Fürst Pückler-Muskau: „Franken ist wie ein Zauberschrank, immer neue Schubfächer thun sich auf und zeigen bunte, glänzende Kleinodien, und das hat kein Ende.“  Das gilt auch heute noch!
 

1. Tag (So): Reise nach Franken - Schwabach

Fahrt im bequemen Reisebus von Zürich nach Franken. Mittagshalt in Schwabach, der Goldschlägerstadt bei Nürnberg. Sehr reizvoll ist der Marktplatz mit zahlreichen Fachwerkhäusern, dem Rathaus und dem "Schönen Brunnen". Auf ihr goldenes Rathausdach sind die Einwohner besonders stolz. In der Stadtkirche St. Johannes und St. Martin sehen wir den Schwabacher Altar, einen beeindruckenden spätgotischen Wandelaltar aus der Werkstatt von Michael Wolgemut, dem Lehrer von Albrecht Dürer. Vor der Ankunft in Bamberg unternehmen wir noch einen Spaziergang durch den Park der ehemaligen Sommerresidenz der Bamberger Bischöfe Schloss Seehof. 5 Übernachtungen und Abendessen im zentralen gelegenen Hotel Villa Geyerswörth.

2. Tag (Mo): Bamberg – das fränkische Rom

Die auf sieben Hügeln errichtete, an mittelalterlichen Kirchen und barocken Palästen reiche Stadt an der Regnitz wird auch fränkisches Rom genannt. Bei einem Spaziergang durch das von der Unesco geschützte Altstadtensemble erleben wir vornehme Plätze und malerische Winkel. Das bedeutendste Bauwerk Bambergs ist der von Kaiser Heinrich II. und seiner Gemahlin Kunigunde gestiftete Dom. Berühmt sind dessen Portalskulpturen, der Bamberger Reiter, Tilman Riemenschneiders Grabmal für das Stifterpaar sowie ein wertvoller Schnitzaltar des Nürnberger Meisters Veit Stoss. Gleich nebenan liegt die ehemalige Residenz der Bamberger Bischöfe mit dem entzückenden Rosengarten. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Vielleicht begleiten Sie Ihren Reiseleiter zum hoch über der Stadt gelegenen Garten der Benediktinerabtei St. Michael, der einen unvergesslichen Blick auf Bamberg gestattet.

3. Tag (Di): Landpartie durch die fränkische Schweiz  

Zunächst besuchen wir Schloss Weißenstein bei Pommersfelden, das wegen seiner herrlichen Architektur und den vollständig eingerichteten Galerien und Sälen als Glanzstück des fränkischen Barock gilt. Zur Mittagszeit sind wir in Forchheim, das sich mit vielen Sehenswürdigkeiten wie dem Rathaus, der Kaiserpfalz und den Festungsanlagen sein historisches Erscheinungsbild bewahrt. Besonders im Herzen der Stadt, wo sich Fachwerkhäuser an Kopfstein gepflasterte Gässchen schmiegen, wandeln wir auf den Spuren der alten Könige, von denen gleich drei in Forchheim gewählt wurden. Bei einer Rundfahrt erleben wir am Nachmittag die bezaubernd schöne Hügellandschaft der fränkischen Schweiz mit ihren markanten Felsformationen, der hohen Dichte an Burgen und Ruinen sowie der grossartigen nach den Plänen von Balthasar Neumann erbauten Wallfahrtsbasilika von Gößweinstein.

4. Tag (Mi): Markgräfliche Residenzstadt Bayreuth

Am Vormittag erkunden wir die Bayreuther Altstadt. Neben der gotischen Stadtkirche und der Hofkirche besichtigen wir das weltberühmte, unter Unesco-Schutz stehende Markgräfliche Opernhaus. Der für Markgräfin Wilhelmine von den italienischen Baumeistern Giuseppe und Carlo Galli-Bibiena prachtvoll ausgestattete Innenraum stellt ein einzigartiges Beispiel barocker Theaterarchitektur dar. Der Landschaftspark Eremitage, den wir nach der Mittagspause besichtigen, ist ein Kleinod des Rokoko und ein Musterbeispiel der Gartenbaukultur des 18. Jahrhunderts. Der bezaubernde Park besteht aus verschiedenen aufeinander bezogenen Gartenbereichen mit Schlösschen, Pavillons, Grotten sowie bemerkenswerten Wasserspielen und Kaskaden.

5. Tag (Do): Coburg und Vierzehnheiligen

Coburg, die einstige Residenzstadt der Herzöge von Sachsen Coburg besitzt eine geschlossene historische Altstadt und einen ausgedehnten Residenzbereich mit Schloss, Hoftheater und Garten. Das Prinz-Albert-Denkmal und Queen Victorias Schlafzimmer im Schloss erinnern an die Coburger Wurzeln der englischen Royals. Die das Umland beherrschende Veste Coburg gehört zu den grössten Burganlagen Deutschlands. Die hier gezeigten herzoglichen Kunstsammlungen umfassen Werke von Lucas Cranach, Matthias Grünewald und Tilman Riemenschneider. Am Nachmittag besuchen wir die eindrucksvoll über dem Main-Tal gelegene Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen. Hier schufen der Baumeister Balthasar Neumann und ein Team von herausragenden Stuckateuren und Malern eine der bedeutendsten Schöpfungen des europäischen Spätbarocks.

6. Tag (Fr): Dennenloher Gartenparadies, Heimreise

Auf der Rückfahrt in die Schweiz besuchen wir den 70 km südlich von Nürnberg gelegenen Weiler Dennenlohe. Das hier im 18. Jh. errichtete Barockschloss ist vom grössten Rhododendronpark Süddeutschlands sowie einem Landschaftsgarten umgeben, der gestalterische Prinzipien des 18. mit denen des 21. Jahrhunderts verbindet. Sanfte Hügel und nicht weniger als elf in einem Weiher gelegene Inseln boten ideale Voraussetzung für die Anlage dieses Gartenparadieses. Auf einem vom Besitzer des Gartens, dem "grünen Baron", geführten Rundgang entdecken wir neben botanischen Raritäten vor allem den ab Mai in voller Blüte stehenden Rhododendronpark. Nach der Mittagspause Weiterreise nach Zürich mit Ankunft am frühen Abend.