Dauer

5 Reisetage

Reiseleitung

Timo Goldmann, Henrik Lange
Timo Goldmann
Henrik Lange

 

Leistungen

  • Fahrt 1. Klasse mit der Bahn ab Zürich und Basel
  • 4 Übernachtungen mit Frühstück in gehobener Hotelklasse
  • 4 Abend- bzw. Mittagessen
  • 2 Tickets für 1 Konzert und 1 Opernaufführung in bester Kategorie
  • Eintritte und Führungen lt. Programm
  • Reiseliteratur
  • Mindestteilnehmerzahl: 12 / maximal 25

Preis pro Person im Doppelzimmer:
CHF 1960
Preis pro Person im Einzelzimmer:
CHF 2180


Reiserücktritts-Versicherung (fakultativ):
ab CHF 46

Frankfurt am Main ist die grosse Unbekannte unter den deutschen Metropolen. Als „Bankfurt“ oder wegen ihrer Skyline auch als „Mainhatten“ bezeichnet, gilt sie als unwirtliches Zentrum für Konzerne und Verwaltungen. Doch das Vorurteil trügt! Frankfurt war schon immer eine Bürgerstadt mit einer reichen Geschichte. Paulskirche, Römer, Kaiserdom und Mainufer lassen sich bei einem Spaziergang erkunden. Und es ist eine Museumslandschaft zu entdecken, wie es sie nur selten gibt: Im Städel-Museum erleben wir die grosse Sonderausstellung Nennt mich Rembrandt! Die Kunsthalle Schirn zeigt eine umfassende Schau über die grosse Malerin Paula Modersohn-Becker, und im gerade neu eröffneten Deutschen Romantik-Museum tauchen wir ein in die Welt dieser faszinierenden Kunstepoche. Die Frankfurter Oper hat einen herausragenden Ruf und wurde mehrfach als Opernhaus des Jahres ausgezeichnet. Hier erleben wir Mozarts Meisteroper Cosí fan tutte. Ein Höhepunkt unserer Reise wird sicherlich das Konzert mit der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim mit Schubert und Beethoven in der Alten Oper. Freuen Sie sich auf intensiven Kunstgenuss in der Mainmetropole!

1. Tag (Do): Reise nach Frankfurt

Bahnreise von Zürich über Basel nach Frankfurt. Nach dem Einchecken im Hotel unternehmen wir einen Spaziergang durch die Frankfurter Innenstadt, sehen den Römer, den Dom und das rekonstruierte Altstadtviertel um den Hühnermarkt. Gemeinsames Abendessen.

2. Tag (Fr): Paula Modersohn-Becker und Mozarts Cosí fan tutte

Paula Modersohn-Becker gehört zu den bedeutendsten Malerinnen der klassischen Moderne, ihr Werk wird in einer grossen Ausstellung der Kunsthalle Schirn gewürdigt. Die umfas­sende Retro­spek­tive zeigt, wie sie zentrale Tenden­zen der Moderne vorweg­nahm. Neben prägnan­ten Serien und Bild­mo­ti­ven stehen insbe­son­dere auch Moder­sohn-Beckers ausser­ge­wöhn­li­cher Malduk­tus sowie die früh einset­zende und anhal­tende Rezep­tion ihres Werks im Zentrum der Präsen­ta­tion. Mit rund 120 Gemäl­den und Zeich­nun­gen aus allen Schaf­fens­pha­sen präsen­tiert die Schirn einen aktu­el­len Blick auf das Œuvre dieser frühen Vertre­te­rin der Avantgarde, das in seiner zeit­lo­sen Quali­tät bis heute in seinen Bann zieht. Gemeinsames Mittagessen und Freizeit am Nachmittag. Mozarts Meisterwerk Cosí fan tutte steht auf dem Spielplan der Frankfurter Oper, die wir am Abend besuchen. Zwei Liebespaare, deren Treue auf die Probe gestellt wird, verlieren und finden sich wieder - doch hält die Liebe auch ein Leben lang? Christoph Loys klassisch-moderne Inszenierung zeigt uns, wie aktuell Mozarts Studie über amouröse Verwirrungen ist.

3. Tag (Sa): Nennt mich Rembrandt!

Der heutige Tag ist der Malerei gewidmet: Das Städel Museum feiert derzeit den grössten Künstler des niederländischen 17. Jahrhunderts: Rembrandt van Rijn. Die Ausstellung Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam betrachtet erstmalig die Erfolgsgeschichte Rembrandts vom jungen, ambitionierten Künstler aus Leiden hin zum berühmten Meister in Amsterdam. 60 Kunstwerke Rembrandts treten dafür in Dialog mit Bildern anderer Künstler seiner Zeit. Die Schau vereint den bedeutenden Frankfurter Bestand an Arbeiten Rembrandts mit herausragenden Leihgaben internationaler Museen. Insgesamt rund 140 Gemälde, Druckgrafiken und Zeichnungen von Rembrandt und seinen Zeitgenossen beleuchten den eindrucksvollen Aufstieg und Durchbruch des Künstlers. Wer am Nachmittag noch Musse hat, kann fakultativ mit Timo Goldmann die Skulpturensammlung im Liebighaus besuchen. In einer schlossartigen Villa beherbergt das Liebighaus eine hochkarätige Sammlung von rund 3.000 Skulpturen aus der Zeit vom Alten Ägypten bis zum Klassizismus. Es bietet somit einen Überblick über fünf Jahrtausende Geschichte der Bildhauerkunst. Gemeinsames Abendessen.

4. Tag (So): Museum der Romantik und Konzert mit Daniel Barenboim

Einer der ambitioniertesten neuen Museumsneubauten öffnete im Herbst 2021 seine Türen: Das Deutsche Romantik-Museum widmet sich den Errungenschaften einer ganzen Epoche. Es präsentiert einzigartige Originale mit innovativen Ausstellungsformen, die die Zeit der Romantik als Schlüsselepoche erfahrbar machen. Schon vor dem Eingang grüsst uns ein blauer Erker, der an die ikonische Blaue Blume der Romantik gemahnt. Im Dialog mit dem benachbarten Goethe-Haus sind Manuskripte, Graphiken, Gemälde und Gebrauchsgegenstände zu sehen. Der Abend gehört wieder der Musik. Zu Gast im Konzertsaal der Alten Oper ist die Staatskapelle Berlin mit ihrem Chefdirigenten Daniel Barenboim. Der Pianist und Dirigent gehört zu den eindrucksvollsten und charismatischsten Musikern unserer Zeit. Neben seiner Konzerttätigkeit steht gleichbedeutend sein unermüdliches Engagement für Frieden und Verständigung in der Welt. "Sein" Orchester, die Staatskapelle Berlin, die er in vielen Jahren geformt hat, gehört zu den besten Klangkörpern weltweit. Schuberts Unvollendete und Beethovens 3. Sinfonie, die Eroica, stehen auf dem Programm. Beim gemeinsamen Abendessen lassen wir den Tag ausklingen.

5. Tag (Mo): Heimreise in die Schweiz

Am Morgen bleibt noch etwas Zeit für einen Einkaufsbummel auf der „Zeil“, der belebten Einkaufsstrasse der Stadt. Mittags Rückfahrt mit der Bahn nach Basel und Zürich.