Dauer

5 Reisetage

Reiseleitung

Timo Goldmann, Henrik Lange
Timo Goldmann
Henrik Lange


 

Leistungen

  • Fahrt mit dem TGV 1. Klasse von Zürich und Basel nach Paris und zurück
  • Bustransfers Bahnhof – Hotel in Paris
  • 4 Übernachtungen mit Frühstück in gehobener Hotelklasse
  • 4 Mittag- bzw Abendessen
  • 3 Tickets für Ballett-, Opern- und Konzertaufführungen in bester Kategorie
  • Eintritte und Führungen lt. Programm
  • Reiseliteratur
     
  • Mindestteilnehmerzahl: 12 / maximal 20

Preis pro Person im Doppelzimmer:
CHF 2550
Preis pro Person im Einzelzimmer:
CHF 2840

 

Reiserücktrittsversicherung (fakultativ):
ab CHF 46

"Wenn der liebe Gott sich im Himmel langweilt, dann öffnet er das Fenster und betrachtet die Boulevards von Paris" – wie recht hat doch Heinrich Heine mit diesem Bonmot. Der Zauber von Paris ist unübertroffen. Ständig erfindet sich die Stadt der Kunst und der Mode neu. Der Brand von Notre-Dame hat alle Kunstfreunde in Schrecken versetzt, uns aber auch bewusst gemacht, wie wertvoll und leider auch vergänglich die einzigartigen Schätze der Stadt sind. Wir möchten Sie einladen, mit uns wieder einmal in den “Kosmos Paris“ einzutauchen. Das Musée d’Orsay glänzt mit den Impressionisten, das Musée Picasso versammelt wichtige Werke seines Namensgebers und mit der Collection Pinault in der Bourse de Commerce gibt es ein neues Haus für zeitgenössische Kunst. Mit der Philharmonie de Paris hat die Stadt endlich einen repräsentativen Konzertsaal für das sinfonische Repertoire erhalten. Hier hören wir das Orchestre de Paris u.a. mit Schuberts Unvollendeter. In der Opéra Bastille erleben wir Giuseppe Verdis Il Trovatore, und ein Balanchine-Abend im Palais Garnier lässt die Herzen aller Ballettliebhaber höher schlagen. Freuen Sie sich auf intensiven Kunstgenuss in der Seine-Metropole!

 

1. Tag (Mi): Bienvenue à Paris

Fahrt 1. Klasse im TGV von Zürich über Basel nach Paris. Bustransfer zur Place de la République, wo sich unser Hotel befindet. Das Crowne Plaza République ist zentral gelegen, nahe dem historischen Marais-Viertel und den grossen Boulevards aus der Belle Époque. Ein erster Spaziergang führt uns zum neu gestalteten Forum des Halles und zur spätgotischen Kirche St. Eustache, der Kirche der Markthändler. Das gemeinsame Abendessen nehmen wir in einer typischen Brasserie im 15. Arrondissement ein.

2. Tag (Do): Musée Picasso, Pinault Collection und Philhamonie de Paris

Am Morgen führt uns ein Streifzug durch das Marais, das mit seinen noblen Adelsresidenzen noch viel vom Zauber des alten Paris besitzt. Wir sehen die als Festplatz konzipierte Place des Vosges und besuchen das Musée Picasso. Dieses in einem barocken Stadtpalais eingerichtete Museum besitzt eine umfangreiche Sammlung von Werken Pablo Picassos. Darüber hinaus ist hier auch die private Kunstsammlung Picassos mit Gemälden von Braque, Cézanne, Matisse, Miró und Modigliani zu sehen. Gemeinsames Mittagessen direkt an der Place des Vosges. Das Viertel um Les Halles wurde in den letzten Jahren komplett umgestaltet. Hier besuchen wir das neue private Kunstmuseum Bourse de Commerce - Pinault Collection, das im Mai 2021 seine Türen öffnete. Der historische Rundbau der ehemehligen Handelsbörse wurde vom japanischen Architekten Tadao Ando zu einem einmaligen Ausstellungsraum umgestaltet, in dem der Industrielle François Pinault einen Teil seiner Sammlung zeitgenössischer Kunstwerke präsentiert. Paris hat seit 2015 einen neuen grossen Konzertsaal, der wie das KKL Luzern vom Architekten Jean Nouvel gebaut wurde. In der Cité de la Musique im Parc La Villette erhebt sich das futuristische Gebäude. Elegant geschwungene Emporen machen den Saal, der über eine hervorragende Akustik verfügt, auch zu einem visuellen Erlebnis. Wir erleben das Orchestre de Paris unter der Leitung der jungen Dirigentin Joana Mallwitz - ein "shooting star" der internationalen Dirigentenszene - sowie den herausragenden Pianisten Igor Levit. Auf dem Programm stehen Schuberts Unvollendete, Mozarts 9. Klavierkonzert und Kurt Weills 2. Sinfonie. 

3. Tag (Fr): Das mittelalterliche Paris und Ballett in Palais Garnier

Die wohl faszinierendste Schöpfung der französischen Gotik ist die vom heiligen Ludwig gestiftete Sainte-Chapelle. Durch die Eleganz ihrer Architektur und das Leuchten der farbigen Fenster gleicht sie einem überdimensionierten Reliquienschrein. Im Palais der Äbte von Cluny befindet sich das Musée national du Moyen Âge. Hauptattraktionen der Sammlung sind der Tapisseriezyklus Die Dame mit dem Einhorn und das Basler Antependium. Gemeinsames Mittagessen. Am Abend geht es in die traditionsreiche Oper im Palais Garnier. Schon der Eintritt in das gewaltige Gebäude mit seinem prachtvollen Treppenhaus lässt keinen Zweifel: Es herrschen Opulenz und Sinnesfreude – das Leben wird hier zur Bühne! Wir erleben einen Ballettabend mit zwei klassischen Choreografien von Georges Balanchine: Ballet Impérial mit Musik von Tschaikowski ist eine Hommage an die grosse russische Ballett-Tradition. Who cares? führt uns ins New York der 30-er Jahre mit der hinreissenden Musik von George Gershwin.

4. Tag (Sa): Die Belle Époque und Verdis Il Trovatore

Das schönste Pariser Bahnhofsgebäude der Belle Époque, die Gare d’Orsay, wurde in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts zum einmaligen Musée d’Orsay umgebaut. Seither erstrahlt hier die französische Kunst des 19. Jhs. mit ihren bedeutendsten Strömungen vom Klassizismus über den Realismus bis zum Impressionismus. Freuen Sie sich auf ein Wiedersehen mit absoluten Meisterwerken von Corot, Courbet, Rodin, Manet, Monet, Renoir, Gauguin, van Gogh, Cézanne und vielen anderen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Restaurant des Museums haben Sie am freien Nachmittag Zeit für eigene Entdeckungen oder einen Spaziergang im Jardin du Luxembourg. Oder wie wäre es mit einem Schaufensterbummel durch die quirlige Rue Saint-Honoré oder die noble Rue de Rivoli? Die Opéra de Bastille ist das Haus für das gross besetzte Repertoire. Hier erleben wir Giuseppe Verdis Il Trovatore. Die Oper gehört zu Verdis populärsten Schöpfungen. Mitreissende Chöre, zündende Arien, eine Geschichte um zwei rivalisierende Brüder - ganz grosse Oper!

5. Tag (So): Au revoir, Paris!

Vor der Rückreise in die Schweiz haben Sie die Möglichkeit, Ihre Reiseleiter zur aktuellen Ausstellung ins prächtige Petit Palais unweit der Champs-Elysées zu begleiten (fakultativ, Programm folgt im Herbstkatalog). Vielleicht möchten Sie aber auch auf den Boulevards flanieren und eines der Traditionskaufhäuser Printemps oder Galeries Lafayette besuchen? Mittags Bustransfer zum Gare de Lyon und Rückfahrt mit dem TGV in die Schweiz, Ankunft am frühen Abend.