Goldmann Reisen

M&M - Musik und Malerei in Paris

“Wenn der liebe Gott sich im Himmel langweilt, dann öffnet er das Fenster und betrachtet die Boulevards von Paris“ – wie recht hat doch Heinrich Heine mit diesem Bonmot. Der Zauber von Paris ist unübertroffen, ständig erfindet sich die Stadt der Kunst und der Mode neu. Der Brand von Notre-Dame hat alle Kunstfreunde in Schrecken versetzt, uns aber auch bewusst gemacht, wie wertvoll und leider auch vergänglich die einzigartigen Schätze der Stadt sind. Wir möchten Sie einladen, mit uns wieder einmal in den “Kosmos Paris“ einzutauchen. Das Musée d’Orsay glänzt mit den Impressionisten, das Musée Picasso versammelt wichtige Werke seines Namensgebers und kleine, aber feine Häuser wie das Musée Jacquemart-André entführen uns in die Belle Époque. Mit der Philharmonie de Paris hat die Stadt endlich einen repräsentativen Konzertsaal für das sinfonische Repertoire erhalten. Hier hören wir das Orchestre de Toulouse mit Gustav Mahlers Auferstehungssinfonie. In der Opéra Bastille erleben wir Jacques Offenbachs Les Contes d’Hoffmann und Giselle im Palais Garnier lässt die Herzen aller Ballettliebhaber höher schlagen. Freuen Sie sich auf intensiven Kunstgenuss in der Seine-Metropole!

 

1. Tag (Mo): Bienvenue à Paris

Fahrt 1. Klasse im TGV von Zürich über Basel nach Paris. Bustransfer zur Place de la République, wo sich unser Hotel befindet. Das Crowne Plaza République ist zentral gelegen, nahe dem historischen Marais-Viertel und den grossen Boulevards aus der Belle Époque. Ein erster Spaziergang führt uns zum neu gestalteten Forum des Halles und zur spätgotischen Kirche St. Eustache, der Kirche der Markthändler. Das gemeinsame Abendessen nehmen wir in einer typischen Brasserie im 15. Arrondissement ein.

2. Tag (Di): Musée Picasso und Mahlers Auferstehungssinfonie

Am Morgen führt uns ein Streifzug durch das Marais, das mit seinen noblen Adelsresidenzen noch viel vom Zauber des alten Paris besitzt. Wir sehen die als Festplatz konzipierte Place des Vosges und besuchen das Musée Picasso. Dieses in einem barocken Stadtpalais eingerichtete Museum besitzt eine umfangreiche Sammlung von Werken Pablo Picassos. Darüber hinaus ist hier auch die private Kunstsammlung Picassos mit Gemälden von Braque, Cézanne, Matisse, Miró und Modigliani zu sehen. Gemeinsames Mittagessen direkt an der Place des Vosges. Freier Nachmittag. Paris hat seit 2015 einen neuen grossen Konzertsaal, der wie das KKL Luzern vom Architekten Jean Nouvel gebaut wurde. In der Cité de la Musique im Parc La Villette erhebt sich das futuristische Gebäude. Elegant geschwungene Emporen machen den Saal, der über eine hervorragende Akustik verfügt, auch zu einem visuellen Erlebnis. Wir erleben Gustav Mahlers klanggewaltige 2. Sinfonie für Chor und Orchester, die Auferstehungssinfonie. Zu Gast ist das Orchestre national du Capitole de Toulouse unter Tugan Sokhiev.

Place des Vosges

3. Tag (Mi): Das mittelalterliche Paris

Die wohl faszinierendste Schöpfung der französischen Gotik ist die vom heiligen Ludwig gestiftete Sainte-Chapelle. Durch die Eleganz ihrer Architektur und das Leuchten der farbigen Fenster gleicht sie einem überdimensionierten Reliquienschrein. Im Palais der Äbte von Cluny befindet sich das Musée national du Moyen Âge. Hauptattraktionen der Sammlung sind der Tapisseriezyklus Die Dame mit dem Einhorn und das Basler Antependium. Fakultativ können Sie den Louvre besuchen. Unser Tipp: Umgehen Sie die Besuchermassen vor Mona Lisa und Nike von Samothrake und geniessen Sie die wenig frequentierten Sammlungen der niederländischen und französischen Malerei sowie die neu gestalteten Innenhöfe mit ihren glänzend präsentierten Skulpturen. Gemeinsames Abendessen.

Partie an der Seine

4. Tag (Do): Musée Jacquemart-André und Giselle

Am Vormittag besuchen wir die kostbare Kunstsammlung des Bankiers Jacquemart-André in dessen repräsentativem Stadtpalais mit herausragenden Werken italienischer, niederländischer und französischer Malerei. Über die hier gezeigte aktuelle Wechselausstellung informieren wir Sie im Herbstkatalog. Gemeinsames Mittagessen in einem Restaurant an den Grands Boulevards. Am Abend geht es in die traditionsreiche Oper im Palais Garnier. Schon der Eintritt in das gewaltige Gebäude mit seinem prachtvollen Treppenhaus lässt keinen Zweifel: Es herrschen Opulenz und Sinnesfreude – das Leben wird hier zur Bühne. Wir sehen den Ballett-Klassiker Giselle in der historischen Uraufführungs-Choreografie von Coralli und Perrot – ein Fest für alle Freunde des klassischen Balletts.

Operá Garnier

5. Tag (Fr): Die Belle Époque und Les Contes d’Hoffmann

Das schönste Pariser Bahnhofsgebäude der Belle Époque, die Gare d’Orsay, wurde in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts zum einmaligen Musée d’Orsay umgebaut. Seither erstrahlt hier die französische Kunst des 19. Jhs. mit ihren bedeutendsten Strömungen vom Klassizismus über den Realismus bis zum Impressionismus. Freuen Sie sich auf ein Wiedersehen mit absoluten Meisterwerken von Corot, Courbet, Rodin, Manet, Monet, Renoir, Gauguin, van Gogh, Cézanne und vielen anderen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Restaurant des Museums haben Sie am freien Nachmittag Zeit für eigene Entdeckungen oder einen Spaziergang im Jardin du Luxembourg. Oder wie wäre es mit einem Schaufensterbummel durch die quirlige Rue Saint-Honoré oder die noble Rue de Rivoli? Die Opéra de Bastille ist das Haus für das gross besetzte Repertoire. Wir sehen das Hauptwerk des „Mozarts der Champs-Elysées“, wie Jacques Offenbach auch genannt wurde: Les Contes d’Hoffmann. Die romantisch-phantastische Oper wird in der Regie von Robert Carsen zum spannenden und farbenprächtigen Kaleidoskop.

Musée d'Orsay an der Seine

6. Tag (Sa): Au revoir, Paris!

Vor der Rückreise in die Schweiz haben Sie die Möglichkeit, Ihre Reiseleiter zur aktuellen Ausstellung ins prächtige Petit Palais unweit der Champs-Elysées zu begleiten (fakultativ, Programm folgt im Herbstkatalog). Vielleicht möchten Sie aber auch auf den Boulevards flanieren und eines der Traditionskaufhäuser Printemps oder Galeries Lafayette besuchen. Mittags Bustransfer zum Gare de Lyon und Rückfahrt mit dem TGV in die Schweiz, Ankunft am frühen Abend.

Petit Palais

Bildnachweis

www.fotolia.com

Reisetermin

10. - 15. Februar 2020
(6 Reisetage)

Reiseleitung

Timo Goldmann, Henrik Lange
Timo Goldmann
Henrik Lange


 

Leistungen

Fahrt mit dem TGV 1. Klasse von Zürich und Basel
nach Paris und zurück

Bustransfers Bahnhof – Hotel in Paris

5 Übernachtungen mit Frühstück in
gehobener Hotelklasse

5 Mittag- bzw Abendessen

3 Tickets für Ballett-, Opern- und Konzertaufführungen in sehr guter Kategorie

Eintritte und Führungen lt. Programm

Reiseliteratur

Mindestteilnehmerzahl: 12 / maximal 20

Reiserücktritts-Versicherung (fakultativ):
ab SFr. 55

Reiserücktritts-Jahresversicherung (fakultativ):
auf Anfrage

Preis pro Person im Doppelzimmer:
SFr. 2890
Preis pro Person im Einzelzimmer:
SFr. 3340