Goldmann Reisen

Musikalischer Mai in Berlin und Brandenburg

Berlin und Brandenburg, das sind starke, lebendige Kontraste auf engem Raum: Hier die quirlige, weltoffene Metropole mit ihren kulturellen Leuchttürmen und einem Musikleben der Extraklasse, dort die verschwiegenen Wasserlandschaften des Spreewalds und die kunstvollen Parklandschaften von Sanssouci. Tauchen Sie auf unserer Frühlingsreise in beide Welten mit uns ein. Wir erleben ein Gastspiel der New Yorker Philharmoniker, eine bewegende Aufführung des Musicals Anatevka und ein Konzert im neuen Boulez-Saal. Wir staunen über die Schätze der Museumsinsel und erkunden historische und moderne Stadtlandschaften. Anregende Entspannung versprechen unsere Ausflüge in das grüne Umland Berlins. Timo Goldmann und Henrik Lange zeigen Ihnen einige Lieblingsorte ihrer Wahlheimat. Freuen Sie sich auf spannende und überraschungsreiche Tage in der deutschen Hauptstadt, vielleicht möchten Sie ja beim Abschied sogar singen: „Ich hab noch einen Koffer in Berlin...“

 

1. Tag (Mo): Anreise und New Yorker Philharmoniker

Flug am Vormittag von Zürich nach Berlin. Bustransfer zu unserem zentral an der Ecke Friedrichstrasse/Unter den Linden gelegenen Hotel Maritim Pro Arte. Von hier aus sind es nur wenige Gehminuten zum Brandenburger Tor oder zum Gendarmenmarkt. Gemeinsames frühes Abendessen. Danach geht es in die weltberühmte Berliner Philharmonie, wo heute die New Yorker Philharmoniker ein Gastspiel unter ihrem Chefdirigenten Jaap van Zweden geben. Solist ist der gefeierte russische Pianist Daniil Trifonov mit einem Klavierkonzert von Mozart. Als weiteres Werk steht Gustav Mahlers 1. Sinfonie auf dem Programm.

Berlins schönster Platz - der Gendarmenmarkt

2. Tag (Di): Berliner Panorama – unterwegs in Berlins Stadtteilen

Auf einer Stadtrundfahrt sehen wir im historischen Zentrum prächtige Bauwerke aus der Zeit der preussischen Könige und des Kaiserreichs. Von den ambitionierten städtebaulichen Projekten der DDR zeugen der Alexanderplatz und die einstige Stalinallee. Mit der Eastside Gallery begegnen wir der Berliner Mauer, sehen aber auch, wie auf der ehemaligen Mauerbrache neue Stadtviertel wie der Potsdamer Platz und die Oberbaumcity entstanden sind. Durch das multikulturelle Kreuzberg geht es nach Tiergarten und Schöneberg, wo in den letzten Jahren interessante Neubauten für die Regierung, für Botschaften und für Privatinvestoren errichtet wurden. Der Nachmittag ist wieder frei für eigene Unternehmungen. Gemeinsames Abendessen.

Wohnhäuser aus der Gründerzeit in Berlin Kreuzberg

3. Tag (Mi): Die Gärten der Welt und der Spreewald

In den Gärten der Welt lässt sich internationale Gartenkunst verschiedener Epochen und Regionen eindrucksvoll und vielfältig erleben. Jahrtausende alte Traditionen treffen hier auf zeitgenössische Landschaftskunst von fünf Kontinenten. Besondere Höhepunkte sind neben den internationalen Gartenkabinetten die orientalischen und die asiatischen Sektionen sowie der englische Cottage-Garten. Der Spreewald ist ein ausgedehntes Flussauengebiet und eine historische Kulturlandschaft im Südosten von Brandenburg. Hauptort des Spreewalds ist Lübbenau, dessen Einwohner überwiegend Nachkommen der Sorben sind, einer hier beheimateten slawischen Minderheit. Von hier aus unternehmen wir eine Bootsfahrt durch das weitverzweigte Netz von Wasserläufen, die durch reizvolle alte Dörfer mit ihren malerischen Bauernhäusern und Gärten führen. Gemeinsames Abendessen.

Einfach märchenhaft - der Spreewald

4. Tag (Do): Schlösser und Gärten in Potsdam

Die einstige Residenzstadt Potsdam und die Schlösser und Gärten von Sanssouci sind zum Inbegriff des glanz- und ruhmvollen Zeitalters Friedrichs des Grossen geworden. Die eindrucksvollen Schlossanlagen und weitläufigen Parks gehören zum Unesco Weltkulturerbe. Ein Spaziergang führt uns zur Friedenskirche, zur Orangerie und zum Chinesischen Teehaus. Wir besichtigen Schloss Sanssouci, das Rückzugsdomizil des alten Fritz und Kleinod des preussischen Rokoko. Nach der Mittagspause im Krongut Bornstedt, einem vom Romantikerkönig Friedrich Wilhelm IV. geschaffenen Musterdorf, spazieren wir durch die barocken Strassen der Altstadt zum wieder errichteten Stadtschloss am Neuen Markt und zum pittoresken Holländischen Viertel. Gemeinsames Abendessen in Berlin.

Schloss Sanssouci in Potsdam

5. Tag (Fr): Die Museumsinsel – Konzert im Boulez Saal

Am heutigen Vormittag widmen wir uns der Museumsinsel. Fünf bedeutende deutsche Baumeister des 19. bis frühen 20. Jahrhunderts schufen den Museumskomplex inmitten der Spree. Kürzlich wurde die von David Chipperfield entworfene James-Simon-Galerie eröffnet.  Wir werfen einen Blick in die Nationalgalerie und ins Alte Museum. Ungeschlagener Publikumsliebling ist die Büste der Nofretete, der schönen Gemahlin Pharao Echnatons, die ihre Heimstatt im Neuen Museum gefunden hat. Die Zeit nach dem gemeinsamen Mittagessen steht zur freien Verfügung – vielleicht besuchen Sie mit Timo Goldmann das faszinierende 360°-Panoramabild der antiken Metropole Pergamon. Der Pierre Boulez Saal ist Berlins neuester Konzertsaal. Initiiert wurde er von Daniel Barenboim und gestaltet vom Architekten Frank Gehry. Schnell wurde der Kammermusiksaal mit seiner elegant-geschwungenen ovalen Raumform zu einem Lieblingsort des Berliner Publikums. Wir hören ein Konzert mit Werken von Igor Strawinsky, darunter seine Hochzeitskantate Les Noces.

Pierre Boulez-Saal

6. Tag (Sa): Berlins alter Westen und Schifffahrt

Heute entdecken wir bei einer Stadtrundfahrt das westliche Zentrum der bis 1989 geteilten Stadt. Sehen Sie noch Unterschiede? Das Bikinihaus, das in den Fünfzigern als Schaufenster Westberlins galt, steht nun für den Wiederaufstieg des westlichen Zentrums am Zoo. Es heisst, der Berliner ist bekannt für seinen Sprachwitz und dafür, dass er Gebäuden Spitznamen verpasst: Schwangere Auster, Telespargel, Bierpinsel, und so kam auch das Bikinihaus aufgrund seiner architektonischen Zweiteilung zu seiner Bezeichnung. Nach dem gemeinsamen Mittagessen besuchen wir das Museum Heinz Berggruen, das eine hervorragende Sammlung von Pablo Picasso und anderen Meistern der klassischen Moderne zu bieten hat. Eine Fahrt auf der Spree führt uns durch die Stadtteile Wedding und Mitte zum Regierungsviertel, wo das Bundeskanzleramt und das Reichstagsgebäude mit der berühmten gläsernen Kuppel Akzente setzen. Am Abend erleben wir in der Komischen Oper das Musical Anatevka in einer viel gelobten Inszenierung von Barry Kosky.

Szenenfoto aus Anatevka in der Komischen Oper

7. Tag (So): Am Wannsee und Heimreise

Vor der Fahrt zum Flughafen besuchen wir den direkt am Wannsee gelegenen Garten von Max Liebermann, den der bekannteste deutsche Maler des Impressionismus nach seinen eigenen Vorstellungen angelegt hat und der ihn zu einer Reihe von bezaubernden Gartenbildern inspirierte. Transfer zum Flughafen Tegel und Rückflug nach Zürich.

Berlins Wahrzeichen - das Brandenburger Tor

Bildnachweis

www.fotolia.com

Staatsoper Berlin Außenansicht: Marcus Ebener
Staatsoper Berlin Saalansicht: Gordon Welters
Szenenfoto Poppea: Bernd Uhlig
Szenenfoto Anatevka: Iko Freese /drama-berlin.de
Boulez Saal: Volker Kreidler

Reisetermin

11. - 17. Mai 2020
(7 Reisetage)

Reiseleitung

Timo Goldmann, Henrik Lange
Timo Goldmann
Henrik Lange

Leistungen

Flug von Zürich nach Berlin und zurück

6 Übernachtungen mit Frühstück in gehobener Hotelklasse

6 Mittag- bzw. Abendessen

3 Tickets für 1 Musical- und 2 Konzertaufführungen in bester Kategorie

Eintritte und Führungen lt. Programm

Reiseliteratur

Mindestteilnehmerzahl 12 / maximal 25

 

Reiserücktritts-Versicherung
(fakultativ): ab SFr. 81

Reiserücktritts-Jahresversicherung
(fakultativ): auf Anfrage

Preis pro Person im Doppelzimmer
SFr. 2690
Preis pro Person im Einzelzimmer
SFr. 2950