3. Tag (Sa): Villa Stuck und Händels Alcina
In Münchens goldenes Zeitalter zwischen Jugendstil und Fin de Siècle führt uns ein Besuch der Villa Stuck. Das Wohn- und Atelierhaus des Malerfürsten, Bildhauers, Designers und Grafikers Franz von Stuck mit seinen Sammlungen und dem Künstlergarten ist ein Gesamtkunstwerk, welches Geschmack und Lebensstil des Künstlers auf höchst eigenwillige Art widerspiegelt. Nach umfassender Sanierung erstrahlt das Haus seit Herbst 2025 wieder in seiner eleganten und mondänen Pracht. Gleichwertig neben der Gemäldesammlung stehen die Skulpturen, die exquisiten Möbel und die aufwendig gestalteten Raumdekorationen. Gemeinsames Mittagessen und freier Nachmittag. Das Prinzregententheater ist einer der schönsten Theaterbauten Deutschlands. Inspiriert von den Bauten Gottfried Sempers und dem Bayreuther Festspielhaus schuf Max Littmann eine Synthese aus Klassizismus und Jugendstil. Heute öffnet sich der Vorhang für Alcina – eine der schönsten Opern Georg Friedrich Händels. Die verführerische Zauberin Alcina, die ihre Macht in dem Moment verliert, als sie sich in den Ritter Ruggiero verliebt, ist eine der ergreifendsten Frauengestalten der Opernliteratur. Die aus Trinidad stammende Sopranistin Jeanine de Bique singt die Titelpartie, der Barockspezialist Stefano Montanari hat die musikalische Leitung.