Goldmann Reisen

Padua – Stadt der Fresken

Mit dieser Reise möchten wir Sie einladen, eine der schönsten Kunststädte Italiens besser kennenzulernen. Viele Besucher machen nur kurz in Padua Station, um die berühmten Fresken Giottos in der Arena-Kapelle zu sehen oder die Kirche des heiligen Antonius aufzusuchen. Die Fülle an Sehenswertem lässt sich jedoch bei einem Kurzbesuch nur ahnen. Einzigartige Sakralbauten, herrliche Paläste, eine der ältesten Universitäten Europas, malerische, von Laubengängen gesäumte Strassen und grosszügige Plätze bestimmen das Bild der Altstadt. Hinzu kommt der besondere Reichtum an mittelalterlichen Wandfresken, wie sie in dieser Zahl und Qualität selbst Florenz nicht aufweisen kann. Neben der Kunst sind es die Einwohner, die Padovani, die mit ihrer Gastfreundschaft und ihrer Liebe zu gutem Essen den Aufenthalt in ihrer Stadt zum Erlebnis für die Sinne werden lassen.

1. Tag (Mo): Benvenuti a Padova

Bahnreise 1. Klasse von Zürich nach Padua. Ein erster Spaziergang führt uns durch die malerischen Gassen der Altstadt zur lebhaften Piazza delle Erbe mit dem mächtigen Palazzo Ragione. Dieser einzigartige mittelalterliche Regionalpalast besitzt einen Saal, der einst wegen seiner Grösse und Ausstattung als Weltwunder galt. Die Fresken schuf der Maler Giusto de’ Menabuoi, sie sind eine komplexe Darstellung der astrologischen Theorien des grossen Gelehrten Pietro d’Abano. In den offenen Loggien des Palastes und auf den beiden angrenzenden Plätzen delle Erbe und delle Frutte findet seit Jahrhunderten Markt statt; das bunte Treiben erinnert an einen orientalischen Basar. 4 Übernachtungen in Padua. Abendessen mit Spezialitäten aus der Region Veneto.

Prato della Valle

2. Tag (Di): Padua – Stadt der Fresken

In keiner anderen italienischen Stadt haben sich so viele Fresken des Trecento erhalten wie in Padua. Wir besuchen das Museo Civico, das neben einigen Antiken vor allem für die Sammlung venezianischer Malerei von Bellini bis Tiepolo und die Fresken von Guariento Beachtung verdient. Der eigentliche Schatz des Museums ist jedoch die Cappella degli Scrovegni, besser bekannt als Arenakapelle, in der sich Giottos berühmter Freskenzyklus befindet. Am Nachmittag besichtigen wir den Dom, das Baptisterium und den Bischofspalast. Atemberaubend ist der vollkommen von Giusto de’ Menabuoi ausfreskierte monumentale Kuppelbau des Baptisteriums. Im reizenden Caffè Pedrocchi trifft sich am frühen Abend ganz Padua zum Apéro, vielleicht sind auch wir dabei! Abendessen in einem Altstadtrestaurant.

Tafelmalerei von Guariento
Fresko von Giotto

3. Tag (Mi): Padua und Sant’ Antonio

Durch die Via del Santo, vorbei am Grabmal des legendären Stadtgründers Antenor, erreichen wir die grandiose Kreuzkuppelkirche des heiligen Antonius von Padua. Vor der Kirche steht Donatellos Reiterstandbild des Condottiere Gattamelata. Kostbare Kunstwerke wie die Fresken Altichieros und Giusto de’ Menabuois oder der Bronzealtar von Donatello bestaunen wir im Inneren von Sant’ Antonio. Nebenan befinden sich das von Altichiero ausgemalte Oratorium San Giorgio und die Scuola di San Antonio mit einem Freskenzyklus des jungen Tizian. Am riesigen mit Kanälen und Statuen geschmückten Prato della Valle befindet sich Santa Giustina, ein mit sieben Kuppeln versehener Sakralbau. Am Nachmittag besichtigen wir die Universität mit dem berühmten anatomischen Theater. Gemeinsames Abendessen.

Basilika di Sant' Antonio

4. Tag (Do): Von der Gotik zur Renaissance

Noch einmal widmen wir uns Giottos Fresken in der Arenakapelle. Nicht nur Körperlichkeit und Raumgestaltung, sondern auch Farbigkeit und Lichtregie geben den Fresken eine Frische und Vitalität, der sich kaum ein Betrachter entziehen kann. Ungewöhnlich sind die Personifikationen von Tugenden und Lastern, bei denen Giotto die Illusion von Statuen zu erreichen suchte. Am Altar sehen wir eine Marmorstatue der Madonna mit dem Kind von Giovanni Pisano. Andrea Mantegna, der zu den bedeutendsten Malern der italienischen Frührenaissance gehört, wurde in Padua ausgebildet, wo er 18-jährig Fresken für die Familie Ovetari in der Kirche der Augustiner-Eremiten schuf. Der Nachmittag ist frei, vielleicht besuchen Sie den Botanischen Garten. Gemeinsames Abendessen.

Piazza delle Erbe mit dem Palazzo della Ragione

5. Tag (Fr): Rückreise in die Schweiz

Geniessen Sie den Vormittag in Padua. Vielleicht gehen Sie noch einmal zur Piazza delle Erbe mit dem Spezialitätenmarkt in den Arkaden der Basilika oder geniessen noch einen Cappuccino im Caffè Pedrocchi. Rückfahrt mit der Bahn von Padua in die Schweiz. Ankunft in Zürich gegen 19.00 Uhr.

Bildnachweis

www.fotolia.com

www.turismopadova.it

Reisetermin

16. - 20. März 2020
(5 Reisetage)

Reiseleitung

Timo Goldmann
Timo Goldmann

 

Leistungen

Bahnfahrt 1. Klasse von Zürich nach
Padua und zurück

4 Übernachtungen mit Frühstück
in gehobener Hotelklasse

4 Abend- bzw. Mittagessen

Eintritte und Führungen lt. Programm

Reiseliteratur

Mindestteilnehmerzahl 12 / maximal 25

 

Reiserücktritts-Versicherung
(fakultativ): SFr. 44

Reiserücktritts-Jahresversicherung
(fakultativ): auf Anfrage

Preis pro Person im Doppelzimmer:
SFr. 1640
Preis pro Person im Einzelzimmer:
SFr. 1870