Dauer

8 Reisetage

Reiseleitung

Katja Jaeckel
Katja Jaeckel

 

Leistungen

  • Fahrt im bequemen Reisebus ab Zürich
  • 7 Übernachtungen mit Frühstück in gehobener Hotelklasse
  • 7 Abend- bzw. Mittagessen
  • 1 Konzertticket in bester Kategorie
  • Eintritte, Führungen und Schifffahrt lt. Programm
  • Reiseliteratur
     
  • Mindestteilnehmerzahl: 12 / maximal 25

Preis pro Person im Doppelzimmer:
CHF 2850
Preis pro Person im Einzelzimmer:
CHF 3280

Reiserücktritts-Versicherung
(fakultativ): ab CHF 62

In der Altmark erheben sich aus den weiten Flusslandschaften zwischen Elbe und Havel majestätische, erdverbundene Dom- und Klosterkirchen, imposante Stadttore und gotische Rathäuser. In den verträumten Städtchen und auf den baumgesäumten Alleen der Auenlandschaft scheint die Zeit stillzustehen. Ganz anders aber ist das Bild in der jahrhundertelang von Königen aus dem Hause Hohenzollern geprägten brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam. Diese Stadt, vor allem aber die Schlösser und Gärten von Sanssouci, sind als "preußisches Arkadien" zum Inbegriff des glanzvollen Zeitalters Friedrichs des Grossen geworden. Potsdam besitzt noch immer ein geschlossenes Stadtbild mit Palais und Wohnhäusern des 18. Jahrhunderts. Seine Schlösser und weitläufigen Parks, die sich wie ein grüner Gürtel um das Stadtzentrum legen, stehen auf der Welterbeliste der Unesco. Als literarischer Reisebegleiter dient uns Theodor Fontane, der wie kein anderer die Atmosphäre der alten Mark Brandenburg mit ihren Schlössern, Gärten, Rittergütern und historischen Städten eingefangen hat. Ein Konzert der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy beschliesst unsere Reise in einer der schönsten Kulturlandschaften Deutschlands.

1. Tag (So): Reise die Altmark

Fahrt im bequemen Reisebus von Zürich nach Tangermünde. Wo die Tanger in die Elbe fliesst, erstreckt sich das verwunschene Städtchen mit einem fast vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern. Von der Zeit, als Kaiser Karl IV. Tangermünde zur Hauptstadt der Mark Brandenburg machen wollte, zeugen noch heute die Burganlage, vor allem aber die mächtige, aus Backsteinen errichtete Wehrmauer mit ihren Türmen und Stadttoren. 3 Übernachtungen und Abendessen im Schlosshotel Tangermünde.  

2. Tag (Mo): Märkische Hansestädte und Kloster Jerichow

Beim Spaziergang durch die malerischen Altstadtgassen von Tangermünde erinnern wir an das von Theodor Fontane in einer Novelle so eindrucksvoll geschilderte Schicksal der Grete Minde. Am anderen Ufer der Elbe zählt die romanische Klosterkirche von Jerichow zu den frühesten und schönsten Backsteinbauten Nordeuropas. Stendal ist die Geburtsstadt von Johann Joachim Winckelmann, dem Begründer der Altertumswissenschaften. Die einstige Hansestadt ist reich an Baudenkmälern. Vor dem Rathaus begrüsst uns der Stendaler Roland, im Dom staunen wir über einen umfangreichen Zyklus gotischer Glasmalerei.         

3. Tag (Di): Landpartie an die Elbe - Havelberg und Werben

Wie von der Zeit vergessen wirkt das Elbestädtchen Werben. Mit ihrem mächtigen, weit ins Land leuchtenden roten Satteldach, wacht die Johanneskirche gleich einer Glucke über die Häuser der pittoresken Altstadt. Havelberg wurde 948 durch Kaiser Otto I. als geistliches Zentrum gegründet. Die hübsche, auf einer Flussinsel gelegene Altstadt wird vom Bischofsberg überragt, wo wir den an mittelalterlichen Kunstwerken reichen Backsteindom besichtigen. Wilsnack war bis zur Reformation ein Pilgerziel von europäischem Rang, die wuchtige, reich ausgestattete Wallfahrtskirche verdankte einem Hostienwunder ihre Entstehung. 

4. Tag (Mi): Brandenburg, Lehnin und das Havelland

Als Wiege der Mark wird die Stadt Brandenburg an der Havel bezeichnet. Rathaus und Katharinenkirche gehören zu den bedeutendsten Baudenkmälern des Landes. Beeindruckend ist auch der auf einer Flussinsel gelegene Domkomplex. Das ehemalige Zisterzienserkloster Lehnin ist das älteste Kloster der Mark Brandenburg. Markgraf Otto I. veranlasste 1180 die Gründung, nachdem ihm im Traum eine Hirschkuh in Schrecken versetzt hatte. Die Klosterkirche ist ein herausragendes Beispiel früher norddeutscher Bachsteinarchitektur. Auf dem Weg nach Potsdam geniessen wir am Nachmittag eine Mussestunde am reizvollen Schwielowsee im seenreichen Havelland. 4 Übernachtungen im zentralen Potsdamer Hotel Brandenburger Tor.

5. Tag (Do): Potsdam, Museum Barberini und Havelschifffahrt

In Potsdam spazieren wir zunächst zum Holländischen Viertel und zum Neuen Markt, wo die Nikolaikirche und das als Landesparlament wiedererrichtete Stadtschloss Akzente setzen. Im Museum Barberini erleben wir die umfangreiche Sammlung impressionistischer Gemälde des Museumsgründers Hasso Plattner. Mit Meisterwerken von Claude Monet, Auguste Renoir, Berthe Morisot, Camille Pissarro und weiteren Malern des Impressionismus und Nachimpressionismus besitzt Potsdam seit 2017 eine der weltweit wichtigsten Sammlungen impressionistischer Landschaftsmalerei. Eine Schifffahrt auf der Havel und den mit ihr verbundenen Seen führt uns am frühen Abend die ganze landschaftliche Schönheit der Potsdamer Kulturlandschaft vor Augen. Abendessen im Krongut Bornstedt.

6. Tag (Fr): Der Park von Sanssouci

„Dort auf des Hügels luft’ger Spitze, wo frei das Auge schwelgt in fernen Sichten, liess sich der Bauherr zum erhab'nen Sitze mit Fleiss und Kunst das Haus errichten.“ So dichtete Friedrich der Grosse selbst über Sanssouci. Wir besichtigen das weltberühmte Schloss mit seinen im delikaten „friderizianischen“ Rokoko ausgestatteten Appartements und Sälen. In Friedrichs bezaubernder Bildergalerie ist Caravaggios Ungläubiger Thomas ein absoluter Hingucker. Nach der Mittagspause durchstreifen wir den herrlichen Park, wo das Chinesische Teehaus, die Orangerie und die römischen Bäder Bewunderung hervorrufen.

7. Tag (Sa): Der Neue Garten und Konzert in der Friedenskirche

Der Neue Garten wurde am Ende des 18. Jhs. im Stil eines englischen Parks angelegt und zeichnet sich durch seine reizvolle Lage zwischen dem Heiligen See und dem Jungfernsee aus. Das Marmorpalais überrascht mit einer qualitätsvollen Ausstattung aus der Zeit des Klassizismus. Später besuchen wir Schloss Cecilienhof, wo im August 1945 das Potsdamer Abkommen geschlossen wurde. Der übrige Nachmittag ist frei. Vielleicht wandern Sie auf den Pfingstberg mit Schinkels Pomona-Tempel und dem herrlichen Belvedere oder unternehmen einen Einkaufsbummel durch die Potsdamer Altstadt. Am Abend erwartet uns in der im Marly-Garten gelegenen Friedenskirche ein musikalischer Leckerbissen im Rahmen der Musikfestspiele Potsdam: Das Orkiestra Historyczna aus Polen ist mit Werken von Mendelssohn Bartholdy, Rossini und Meyerbeer zu hören - darunter die spritzige Italienische Symphonie.

8. Tag (So): Abschied und Heimreise

Abschied von Potsdam und der Mark Brandenburg. Rückreise in die Schweiz, Ankunft am frühen Abend.