Dauer

7 Reisetage

Reiseleitung

Uwe Zenner
Uwe Zenner

Leistungen

  • Fahrt im bequemen Reisebus ab Zürich
  • 6 Übernachtungen mit Frühstück in gehobener Hotelklasse
  • 6 Abend- bzw. Mittagessen
  • Führungen, Eintritte und 1 Schifffahrt lt. Programm
  • Reiseliteratur
  • Mindestteilnehmerzahl : 12 / maximal 25

Preis pro Person im Doppelzimmer: 
CHF 2440
Preis pro Person im Einzelzimmer:
CHF 2560
Reiserücktritts-Versicherung
(fakultativ): ab CHF 57

Regensburg, im Mittelalter freie Reichsstadt und Sitz des "Immerwährenden Reichstags", zählt zu den schönsten historischen Städten nördlich der Alpen. Die Donaumetropole ist ein über Jahrhunderte gewachsenes, unter Unesco-Schutz stehendes Gesamtkunstwerk. Hier lässt sich ohne grössere Beeinträchtigung durch Kriegszerstörungen und modernen Städtebau die Entfaltung einer politisch, kirchlich, wirtschaftlich und - nicht zu vergessen - künstlerisch bedeutenden Stadt von der Römerzeit bis zum 19. Jahrhundert erleben. Die Vielzahl grossartiger Bauwerke, die Schönheit des städtischen Raums und die Lage an der hier zum Strom werdenden Donau machen einen Aufenthalt zum unvergesslichen Erlebnis. Ausflüge führen in die benachbarten altbayerischen Herzogsstädte Landshut und Straubing, die durch einen reichen Bestand an Bauwerken aus Gotik und Renaissance geprägt sind. Am Anreisetag besuchen wir das herrliche Barockschloss Schleißheim und am Rückreisetag die alte Bischofsstadt Freising.

1. Tag (So): Reise nach Regensburg - Landsberg und Schleißheim

Fahrt im bequemen Reisebus von Zürich nach Bayern. Mittagshalt im reizvoll am Lech gelegenen Städtchen Landsberg. Bauwerke - wie die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt, das Rathaus, historische Bürgerhäuser und die in Teilen erhaltene Stadtbefestigung mit Türmen und Toren - geben der Altstadt ihr malerisches Aussehen. Vor der Weiterfahrt nach Regensburg besuchen wir Oberschleißheim. Das aus drei Schlössern und der weitläufigen barocken Gartenanlage bestehende Ensemble führt uns höfische Architektur und Gartenkunst des 17. und 18. Jahrhunderts eindrucksvoll vor Augen. 6 Übernachtungen im gegenüber der Altstadt gelegenen Sorat-Hotel Regensburg, 6 gemeinsame Abendessen.

2. Tag (Mo): Regensburg – mittelalterliches Stadtwunder an der Donau

Das unverwechselbare Regensburger Donaupanorama, das der gotische Dom hoch überragt, prägen die Steinerne Brücke, die Türme von Kirchen, Rathaus und Herzogshof, die spitzen Wellen des Dächermeers sowie eine grössere Anzahl an Geschlechtertürmen. Wir beginnen unseren Streifzug am Dom, der nach dem Vorbild französischer Kathedralen errichtet wurde. Schottenkirche und Allerheiligenkapelle sind bedeutende Beispiele romanischer, die Ordenskirchen der Franziskaner und Dominikaner gotischer Sakralarchitektur. Am Nachmittag heisst es Leinen los! Mit dem Schiff geht es von Regensburg nach Kehlheim, besonderer Höhepunkt der Fahrt: das Donaudurchbruchstal bei Weltenburg.

3. Tag (Di): Straubing – Römer, Herzöge und die schöne Bernauerin

Ein 600 Meter langer Strassenplatz, darauf ein imposanter gotischer Stadtturm, zwei barocke Brunnen, die Dreifaltigkeitssäule, das Rathaus und schmucke Hausfassaden, dazu Cafés sowie ein täglich stattfindender Markt - fertig ist das lebendige Herz der schönen Donaustadt Straubing. Von den Wittelsbachern im fruchtbaren Gäubodenland gegründet, wurde die Herzogsstadt schon früh als "Kornkammer Bayerns" bezeichnet. Kostbare Kunstwerke sehen wir in der Jakobskirche und der Petersbasilika. Die Agnes-Bernauer-Kapelle erinnert an das ergreifende Schicksal der schönen Geliebten von Herzog Albrecht dem Frommen. Den 1950 entdeckten weltberühmten Straubinger Römerschatz bestaunen wir im Stadtmuseum.

4. Tag (Mi): Regensburgs reichsstädtisches Erbe

Im Alten Regensburger Rathaus besichtigen wir den gotischen Reichssaal und erfahren, was es mit dem "Immerwährenden Reichstag" auf sich hatte. Der Anwesenheit von in- und ausländischen Gesandten und dem damit verbundenen Wirken angesehener Künstler verdankt Regensburg Bau- und Kunstwerke von hohem Rang. Davon können wir uns im Stadtmuseum und bei unserer heutigen Altstadtrunde überzeugen. Der Nachmittag ist frei, fakultativ ist aber auch eine Klosterfahrt möglich. Die Benediktinerabteien von Metten sowie von Oberalteich haben sich bei der Besiedlung des Bayerischen Waldes grosse Verdienste erworben. Die älteste von ihnen, die 766 gegründete und von Karl dem Grossen geförderte Abtei von Metten, besitzt mit dem Festsaal und der Bibliothek zwei Perlen barocker Raumkunst.

5. Tag (Do): Landshut und die Reichen Herzöge

Das an der Isar gelegene Landshut, von der Burg Trausnitz bewacht und vom schlanken gotischen Backsteinturm der Martinskirche überragt, erscheint wie die Vollendung aller altbayerischen Herzogsstädte. Lange vor München war Landshut Residenzstadt der Wittelsbacher. Der unter den "Reichen Herzögen" einziehende Wohlstand prägt noch heute das unversehrt erhaltene Stadtbild. Auf Burg Trausnitz bewundern wir die Narrentreppe, ein drolliges Renaissancekuriosum, und die an gotischen Kunstwerken reiche Schlosskapelle. Der Italienische Bau der Stadtresidenz gilt als erster Renaissancepalast auf deutschem Boden. Hinreissende Wandbilder und Stuckdekorationen schmücken die herzoglichen Gemächer sowie den Göttersaal. Von den Landshuter Kirchen sind die gotische Martinskirche mit ihrem lichterfüllten Innenraum und die St. Afra-Kapelle im Kloster Seligenthal besonders sehenswert.

6. Tag (Fr): St. Emmeram – Benediktinermönche und Fürsten

Die gewaltige Anlage der ehedem so berühmten Regensburger Benediktinerabtei St. Emmeram dient seit 1812 den Fürsten von Thurn und Taxis als Residenz. Bei unserem Rundgang sehen wir den Kreuzgang, verschiedene Kapellen, die Klosterküche sowie die Paraderäume der Fürstenfamilie. Später besichtigen wir die Abteikirche, deren Innenraum von den Brüdern Asam ein barockes Zaubergewand erhielt. Am Nachmittag Besuch der hoch über der Donau gelegenen Walhalla. Im königlichen Auftrag errichtete Leo von Klenze zwischen 1830 und 1842 dieses klassizistische Bauwerk, das als gelungene Synthese zwischen den Gestaltungsformen der Antike und dem seinerzeitigen Stand der Bautechnik gilt.

7. Tag (Sa): Bischofstadt Freising und Heimreise

Auf der Rückfahrt in die Schweiz besuchen wir Freising. Weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt ist der monumentale Domkomplex mit seinen markanten Türmen. Der Dom verdankt seine kostbare barocke Innenausstattung den genialen Künstlerbrüdern Asam. In der Krypta gibt die romanische Bestiensäule Rätsel auf. Von der Altstadt mit ihren prächtigen Bürger- und Domherrenhäusern führt ein idyllischer Spazierweg den Weihenstephaner Berg hinauf, wo der bezaubernde Hofgarten zum Verweilen einlädt. Weiterfahrt nach Zürich, Ankunft am späten Nachmittag.