Dauer

6 Reisetage

Reiseleitung

Timo Goldmann
Timo Goldmann

Leistungen

  • Bahnfahrt 1. Klasse von Zürich nach Rom und zurück
  • 5 Übernachtungen mit Frühstück in gehobener Hotelklasse
  • 5 Abend- bzw. Mittagessen
  • Transfers und Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Besichtigungen und Eintritte lt. Programm
  • Reiseliteratur
  • Mindestteilnehmerzahl: 12 / maximal 25

Preis pro Person im Doppelzimmer:
CHF 2240
Preis pro Person im Einzelzimmer:
CHF 2480

Reiserücktritts-Versicherung
(fakultativ): ab CHF 52

Ungebrochen ist die Faszination, die von Rom ausgeht. Antike, Mittelalter und Barockzeit sowie die Jahrzehnte zwischen 1870 und 1940 prägen das Bild der Ewigen Stadt. Doch wann ist die richtige Zeit, um sich den Kunstschätzen der italienischen Hauptstadt mit Musse und Gewinn zu widmen? Um lange Wartezeiten vor den berühmten Sehenswürdigkeiten zu vermeiden, schlagen wir Ihnen den Januar vor. Die Temperaturen sind angenehm für Besichtigungen, und der Besucherandrang ist gering. Die Stadt gehört den Römerinnen und Römern, sie glänzt im sanften Licht der Wintersonne und scheint von längst vergangenen Zeiten zu träumen. Neben den weltberühmten Plätzen, Denkmälern und Bauwerken werden wir uns auch einigen der schönsten Museen Roms wie der Galleria Borghese und dem Thermenmuseum widmen. Ein Geheimtipp ist der immer nur samstags geöffnete prachtvolle Familienpalast der Fürsten Colonna mit seiner wertvollen Kunstsammlung. Darüber hinaus möchte Ihnen Timo Goldmann, der Rom vor nunmehr 30 Jahren zum ersten Mal besucht hat, auch sein ganz persönliches Bild von der Schönheit und dem Reichtum der Tibermetropole vermitteln.

1. Tag (Di): Nach Rom!

Bahnreise von Zürich nach Rom und Transfer zum Hotel. Unser erster Spaziergang führt zum Kapitol, wo uns das Reiterstandbild Marc Aurels willkommen heisst. 5 Übernachtungen im zentral zwischen Pantheon und Via del Corso gelegenen Hotel Nazionale. Gemeinsame Abendessen in typischen Trattorien und Restaurants.

2. Tag (Mi): Fantasia romana – Bernini, Caravaggio & Co

Heute durchstreifen wir das malerische, zwischen Tiber und Pincio-Hügel gelegene Stadtviertel und erkunden eine Vielzahl schöner Plätze, Brunnen und Kirchen. Vom Pantheon, dem grössten Kuppelbau der Antike, gelangen wir zur Piazza Navona mit Berninis grossartigem Vierströmebrunnen. Wie italienischer Espresso schmecken muss, weiss man im Caffè Sant'Eustachio ganz genau. Berninis kleinen Marmorelefanten grüssend, gelangen wir ins blauschimmernde Innere von Santa Maria sopra Minerva. Überwältigend sind Andrea Pozzos illusionistische Deckenfresken in Sant'Ignazio, unvergesslich Raffaels gemalte Sibyllen in Santa Maria della Pace und ergreifend Caravaggios Gemälde in San Luigi dei Francesi. Ein Besuch in der Galleria Borghese führt uns am Nachmittag in die Lebenswelt des passionierten Mäzens und Sammlers Kardinal Scipione Borghese. Neben Gemälden von Raffael, Tizian und Caravaggio sind es vor allem Berninis Meisterwerke, die für den Ruhm dieser einzigartigen Kunstsammlung stehen.

3. Tag (Do): Antikes Rom – vom Forum zum Thermenmuseum

Forum Romanum und kaiserliche Paläste auf dem Palatin bildeten das politische und religiöse Zentrum des Römischen Reichs. Tempel und Basiliken, Triumphbögen und Denkmäler – hier begegnen wir ihnen wieder, den grossen und stolzen Römern aus unseren alten Latein- und Geschichtsbüchern: Wo stand die Hütte des Romulus, und wo hielt Cicero seine Reden gegen Catilina? Vorbei am Kolosseum, das für Gladiatorenkämpfe errichtet wurde, gelangen wir später zur Kirche San Pietro in Vicoli, wo wir Michelangelos Moses bewundern können. Santa Maria Maggiore zählt wegen ihres Alters und ihrer kostbaren Ausstattung - dazu gehört ein goldglänzender frühchristlicher Mosaikzyklus - zu den schönsten Kirchen der Ewigen Stadt. Im Thermenmuseum sehen wir Meisterwerke römischer und griechischer Bildhauerkunst, wundervolle antike Mosaiken und eine berühmte Sammlung römischer Wandmalereien. Der weitere Nachmittag ist frei.

4. Tag (Fr): Jenseits des Tibers - Trastevere und Vatikan

Beschauliche Gassen und Plätze bestimmen das Bild von Trastevere. Einen bezaubernden Freskenzyklus von Raffael sehen wir in der Villa Farnesina, goldglänzende Mosaiken in der Kirche Santa Maria in Trastevere. Später besichtigen wir den Petersplatz mit Berninis monumentalen Kolonnaden und den alles beherrschenden Petersdom. Dieser grösste Kirchenbau der Welt birgt eine Fülle kostbarer Kunstwerke, darunter auch Filaretes vielbewundertes Bronzetor und Michelangelos berührende Pietà. In den Vatikanischen Museen bewundern wir nach der Mittagspause die Laokoon-Gruppe und den Apoll von Belvedere, die von Raffael ausgemalten Stanzen sowie die Fresken Michelangelos in der Sixtinischen Kapelle.

5. Tag (Sa): Römische Wunder im centro storico

Das Sammeln von Kunst und die dafür notwendige Kennerschaft gehörten zum Prestige römischer Adelsfamilien. Immer nur samstags öffnen die uradligen Colonna dem interessierten Publikum die prachtvollen Paraderäume ihres riesigen Familienpalasts. Fontana di Trevi und Spanische Treppe dürfen wir nicht verpassen. An der wundervollen Piazza del Popolo besuchen wir die an herrlichen Kunstwerken reiche Kirche Sta. Maria del Popolo. Hier sehen wir noch einmal vorzügliche Gemälde Caravaggios, virtuose Marmorskulpturen Berninis und die von Raffael entworfene Cappella Chigi. Am Ende unseres Rundgangs begegnen wir einem Meisterwerk römischer Bau- und Bildkunst. Die Ara Pacis Augustae, der Friedensaltar des Augustus, wurde im Jahr 13 v. Chr. vom Senat dem siegreichen ersten Kaiser gewidmet. Neben dem Kaiser und seiner Familie zeigen die Reliefs eine feierlichen Opferprozession sowie allegorische Szenen, die den Beginn eines neuen goldenen Zeitalters symbolisieren. Der Nachmittag ist frei. Wie wäre es mit einem Einkaufsbummel auf der Via del Corso oder in der noblen Via Condotti?

6. Tag (So): Arrivederci Roma!

Geniessen Sie noch einige Stunden in Rom. Wie wäre es mit einem letzten Spaziergang zur Fontana di Trevi? Sie wissen ja, wirft man eine Münze in den Brunnen, so bedeutet das, dass man nach Rom zurückkehren wird. Es gibt sogar die Auffassung, dass ein persönlicher Wunsch in Erfüllung geht, wenn man zwei Münzen in den Brunnen wirft. Dann heisst es Arrivederci Roma! Transfer zum Bahnhof und Bahnfahrt nach Zürich.