Dauer

6 Reisetage

Reiseleitung

Vladislav Martynek
Vladislav Martynek

Leistungen

  • Flug von Zürich nach Sevilla und zurück
  • Flughafentransfers in Sevilla
  • 5 Übernachtungen mit Frühstück in gehobener Hotelklasse
  • 5 Mittag- bzw. Abendessen
  • Führungen und Eintritte lt. Programm
  • Reiseliteratur
  • Mindestteilnehmerzahl: 12 / maximal 20

Preis pro Person im Doppelzimmer:
CHF 1990
Preis pro Person im Einzelzimmer:
CHF 2390

Reiserücktritts-Versicherung (fakultativ):
ab CHF 77

Sevilla – allein schon der Name klingt wie Musik in den Ohren. Die charismatische Stadt am Rio Guadalquivir ist der Inbegriff von Vitalität und überschäumender Lebensfreude. In das helle Licht des Südens getaucht, versprüht die stolze Hauptstadt Andalusiens mit ihren Palästen und Kirchen, verwinkelten Gässchen und Plätzen einen unwiderstehlichen Charme. In ihrer mehr als zweitausendjährigen Geschichte haben viele Kulturen hier ihre Spuren hinterlassen. Sevillas Altstadt ist heute das grösste, zusammenhängende historische Zentrum in Spanien - maurische Baukunst, die mächtigste gotische Kathedrale der Welt, ein Königspalast der Superlative, prunkvolle barocke Kirchen sind zu erleben. Daneben setzte Sevilla aber auch in jüngster Vergangenheit städtebauliche Akzente. Spektakuläre Werke der zeitgenössischen Architektur warten darauf, entdeckt zu werden. Lassen Sie sich von der fröhlichen Lebensart der Sevillanos anstecken und verbringen Sie inspirierende Frühlingstage mit vielfältigen Eindrücken in Spaniens Süden!
 

1. Tag (Mo): Bienvenido a Sevilla

Am Nachmittag Direktflug von Zürich nach Sevilla, Bustransfer zu unserem zentral gelegenen Hotel Inglaterra. Bei einem ersten Spaziergang durchstreifen wir die Altstadt der andalusischen Metropole und tauchen in die entspannte Atmosphäre unter südlichem Himmel ein. Gemeinsames Abendessen in einem Altstadtrestaurant.

2. Tag (Di): Streifzüge durch Sevilla

Das alte jüdische Viertel in Sevilla, das Barrio de Santa Cruz, bildet mit seinen weiss getünchten Gassen und mit bunten Kacheln verzierten Patios den malerischsten Bezirk der Stadt. Hier befindet sich auch der Alcázar, der monumentale Königspalast, dessen Baugeschichte bis in die maurische Zeit zurückreicht. Der Palast ist eines der am besten erhaltenen Beispiele für die sogenannte Mudéjar-Architektur, die unter christlicher Herrschaft mit islamischem Einfluss entstand. Spätere Monarchen erweiterten den Alcázar, wodurch noch weitere Baustile - wie die Gotik - Eingang in den Komplex fanden. Auf Karl V. gehen die Gartenanlagen zurück. Zahlreiche Bauwerke und Statuen schmücken die vielen kleinen Terrassen; uralte Mauern geben Schutz gegen die heissen Winde. Nach der Mittagspause spazieren wir zum Guadalquivir, der mit 23 exemplarischen Pavillons flankiert ist, die für die ibero-amerikanische Ausstellung von 1929 gebaut wurden. Danach erwartet uns mit der Plaza de España einer der schönsten Plätze Spaniens. Von imposanten Bauwerken und einem Kanal gerahmt, ist der Platz eine grandiose Bühne für das pulsierende Leben der Stadt. Es heisst, Sevilla habe die besten Tapas-Bars Spaniens. Wie wäre es mit einer ersten Kostprobe bei einem Apéro? Gemeinsames Abendessen.

3. Tag (Mi): Von der Gotik zur Moderne

Die Kathedrale von Sevilla, auf den Fundamenten einer Moschee erbaut, ist bis heute die grösste gotische Kathedrale der Welt. Der Legende nach hat das Domkapitel sie mit folgenden Worten in Auftrag gegeben: „Lasst uns ein derart grossartiges Gebäude bauen, dass diejenigen, die es sehen, uns für verrückt erklären“. Neben unzähligen Kunstwerken wie dem wunderbaren Hauptaltar und den reich ausgestatteten Seitenkapellen birgt die Kathedrale auch das Mausoleum des Christoph Columbus. Sevilla ist der Schauplatz vieler Opern – auf einem Stadtspaziergang sehen wir die Tabakfabrik, in der Carmen gearbeitet hat, die heutige Universität. Vorbei an Rosinas Balkon geht es zum Haus des Figaro und zum Palast des Don Juan. Nach der Mittagspause im einst volkstümlichen Viertel Triana widmen wir uns der Moderne in Sevilla. Auf dem Gelände der Expo 1992 entstanden zahlreiche Bauwerke und Brücken, wie die Alamillo-Brücke des spanischen Architekten Santiago Calatrava. Freizeit am späteren Nachmittag und gemeinsames Abendessen.

4. Tag (Do): Museo de Bellas Artes - Sevillas Kunstmuseum

Sevillas Museum der Schönen Künste befindet sich in den prächtigen Räumlichkeiten eines 1835 verstaatlichten Konventsgebäudes. Das prachtvolle Treppenhaus und der grösste von insgesamt drei Innenhöfen lassen durch ihre architektonische Gestaltung eher an einen Adelspalast als an ein Kloster denken. In der Sammlung, die zu den bedeutendsten des Landes gehört, sehen wir unter anderem Werke von El Greco, Diego Velázquez und Francisco de Zurbarán. Besonders reich ist das Museum an Gemälden des in Sevilla geborenen Malers Murillo, der in der ganzen Welt vor allem für seine bezaubernden Kinderdarstellungen bekannt ist. Geniessen Sie den freien Nachmittag! Vielleicht unternehmen Sie einen Spaziergang zur Giralda, dem mächtigen Glockenturm, der das Wahrzeichen der Stadt ist. Mit seinen vier unterschiedlichen Teilen aus vier Epochen, die perfekt miteinander verbunden sind, ist er ein wunderschönes Beispiel für die verschiedenen Kulturen, die Sevilla geprägt haben. Vielleicht möchten Sie aber auch eine Bootstour auf dem Kanal rund um die Plaza de Espaňa machen? Gemeinsames Abendessen.

5. Tag (Fr): Bei den Sevillanos

Die Casa de Pilatos ist eine Kombination von Stilrichtungen aus der italienischen Renaissance und dem spanischen Mudéjar-Stil. Sie gilt als der Prototyp für das andalusische Stadtpalais. Der Marquis von Tarifa liess sich hier nach Aufenthalten in Jerusalem und Italien nieder. Die beeindruckende Kunstsammlung seiner Familie, darunter exquisite Antiken, ist hier zu sehen. Mitten in der Altstadt befindet sich eine neue Attraktion von Sevilla: El Metropol Parasol. Die futuristische Holzkonstruktion mit organischen Formen spannt sich wie ein riesiger Schirm über die Plaza de la Encarnación. Von der Plattform des Bauwerks geniessen wir einen wunderbaren Blick bis weit ins Umland. Nach der Mittagspause erkunden wir das Viertel rund um die Stierkampfarena. Ob vielgeliebt oder vielgeschmäht - für die Einwohner von Sevilla gehört der Stierkampf zu einer tief verwurzelten Kultur. Später entdecken wir die Stadt vom Wasser aus bei einer Bootsfahrt auf dem Guadalquivir, dem einzigen schiffbaren Fluss Spaniens, der fast wie eine Allee anmutet. Gemeinsames Abendessen.

6. Tag (Sa): Abschied von Sevilla

Am späten Vormittag Transfer zum Flughafen von Sevilla und Rückflug nach Zürich. Ankunft am späten Nachmittag.