Leistungen

  • Fahrt im bequemen Reisebus ab/bis Zürich
  • 7 Übernachtungen mit Frühstück in gehobener Hotelklasse
  • 7 Mittag- bzw. Abendessen
  • Besichtigungen und Führungen lt. Programm
  • Reiseliteratur
  • Mindestteilnehmerzahl: 12 / maximal 25

Preis pro Person im Doppelzimmer:
CHF 2290   
Preis pro Person im Einzelzimmer:
CHF 2450  


Reiserücktritts-Versicherung
(fakultativ): ab CHF 61

Dauer

8 Reisetage

Reiseleitung

Timo Goldmann
Timo Goldmann

 

Das Hohenloher Land - eine zwischen den historischen Landschaften Schwaben und Franken gelegene heute zu Baden-Württemberg gehörende Region - ist eine echte Überraschung! Bezaubernde Gärten und fürstliche Schlösser, einstmals mächtige Reichsstädte und kunstreiche Klöster sind die Zeugen einer grossen und wechselvollen Vergangenheit. Nach dem Ende der Stauferdynastie, die hier eine Reihe von Burgen und Pfalzen errichtete, bestimmten Adelsfamilien wie die Hohenlohe und Berlichingen, Reichsstädte wie Wimpfen und Gmünd sowie die Stiftsherren von Comburg und Ellwangen Jahrhunderte hindurch die Geschicke dieses Gebiets. Dem Mäzenatentum des Unternehmers Reinhold Würth verdanken Schwäbisch Hall und Künzelsau Museen von europäischem Rang. Im benachbarten Franken besuchen wir die Hohenzollernresidenz Ansbach, die Zisterzienserkirche von Heilsbronn sowie das romantische Rothenburg ob der Tauber. Freuen Sie sich auf unvergessliche Sommertage in einer der schönsten und vielseitigsten Gegenden Süddeutschlands.

 

1. Tag (Mi): Willkommen in Hohenlohe!

Fahrt im bequemen Reisebus von Zürich nach Württemberg. Mittagshalt im Städtchen Schorndorf. Mittelpunkt ist der stimmungsvolle, von Fachwerkhäusern umgebene Marktplatz - einer der schönsten in Süddeutschland. Nach der Mittagspause besuchen wir das im Remstal bei Gmünd gelegene Kloster Lorch, dessen Gründung auf den ersten Stauferherzog Friedrich von Schwaben zurückgeht. 7 Übernachtungen und Abendessen im familiengeführten Hotel Rose bei Öhringen.

2. Tag (Do): Schwäbisch Hall – Heller, Salz und Kunst

Schwäbisch Hall verdankte dem Salz und dem Handel seinen Reichtum. Im geschlossenen historischen Stadtbild treffen wir auf prächtige Wohnhäuser, schmale Gassen und einen der schönsten Marktplätze Deutschlands. Die Michaelskirche gleicht einem Schatzkästchen; Kunstwerke aller Epochen widerspiegeln den Wohlstand und Kunstsinn der Haller Patrizier. In dieser Tradition stehend überliess der Unternehmer Reinhold Würth der Stadt seine Kunstsammlung. Deren Glanzstück, die weltberühmte Holbein-Madonna des Basler Bürgermeisters Meyer zum Hasen, bewundern wir in der Johanniterkirche. Nach der Mittagspause besuchen wir die Kunsthalle Würth mit der aktuellen Ausstellung “Lust auf mehr - Neues aus der Sammlung". Der weitere Nachmittag steht zur freien Verfügung.

3. Tag (Fr): Hohenzollern in Franken – Ansbach und Heilsbronn

Ansbach war Jahrhunderte lang Residenz der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach, einer Nebenlinie der Berliner Hohenzollern. Barocke Adelspalais, versteckte Innenhöfe im Renaissancestil und blühende Gärten prägen das Bild der bezaubernden Altstadt. Das Schloss ist ein Kleinod höfischer Wohnkultur und eine der schönsten spätbarocken Residenzen Süddeutschlands. Die eindrucksvolle romanische Zisterzienserkirche Heilsbronn diente den fränkischen Hohenzollern im 13. und 14. Jahrhundert als Grablege. Über das malerische Städtchen Feuchtwangen, dessen Marktplatz auch die schönste Stube Frankens genannt wird, geht es zurück in unser Hotel Rose.

4. Tag (Sa): Kaiser und Mäzene - Bad Wimpfen und Künzelsau

Die einstige Kaiserpfalz Wimpfen besteht aus dem direkt am Ufer des Neckars gelegenen Talstadt, in dem die gotische Stiftskirche mit ihrem Kreuzgang beeindruckt, sowie dem auf die königliche Pfalz zurückgehenden Wimpfen am Berg. Die erhaltenen Bauten der Pfalz bilden zusammen mit den Türmen und Fachwerkhäusern der Altstadt ein eindrucksvolles mittelalterliches Ensemble. Nachmittags besuchen wir das vom britischen Architekten David Chipperfield geplante Carmen-Würth-Forum Künzelsau. Hier, wo sich auch die Zentrale der Würth-Gruppe befindet, sind seit Juni 2020 die Lieblingsstücke des Kunstsammlers Reinhard Würth zu sehen, darunter Werke von Max Beckmann, Pablo Picasso, Ernst Ludwig Kirchner und vielen mehr.

5. Tag (So): Adel verpflichtet! Die Hohenlohe und die Berlichingen 

Heute folgen wir den Spuren der beiden grossen Adelsgeschlechter dieser Region. Das Fürstenhaus Hohenlohe gab ihr nicht nur seinen Namen, sondern errichtete auch zahlreiche Burgen und Schlösser. Wir besichtigen das machtvolle Renaissance-Schloss Neuenstein und die Stiftskirche in der Hohenloher Residenzstadt Öhringen. In der Burg von Jagsthausen wurde der durch Goethes Schauspiel bekannte Götz von Berlichingen geboren. Viele Legenden ranken sich um den Ritter mit der eisernen Hand, dessen Grabdenkmal wir im Kreuzgang der idyllisch im Jagsttal gelegenen Zisterzienserabtei Schöntal sehen.

6. Tag (Mo): Im lieblichen Taubertal

Die Geschlossenheit des historischen Stadtbilds von Rothenburg ob der Tauber überwältigt und lässt an Städte denken, wie man sie aus Märchen kennt. In der gotischen Stadtkirche St. Jakob staunen wir über den von Tilman Riemenschneider geschaffenen Heiligblut-Altar. Ein weiteres Meisterwerk des Bildschnitzers sehen wir in der an Kunstwerken auch sonst sehr reichen Herrgottskirche von Creglingen. Später erleben wir das herrliche Grafenschloss von Weikersheim mit einem grossartigen Renaissance-Festsaal und einem bezaubernden Hofgarten, sowie die Stuppacher Madonna, ein meisterliches Altarbild von Matthias Grünewald.

7. Tag (Di): Wunder der Romanik – Großcomburg und Ellwangen

Hoch über dem Kochertal erhebt sich wehrhaft und majestätisch zugleich die Benediktinerabtei Großcomburg. Im lichtdurchfluteten Innenraum der Klosterkirche blieben - oh Wunder - ein riesiger Radleuchter und ein vergoldetes Antependium erhalten, einzigartige Werke romanischer Goldschmiedekunst. Eine Überraschung ist auch die stimmungsvolle romanische St. Ägidius-Kirche von Kleincomburg und das auf einem Bergsporn gelegene Städtchen Vellberg. Ellwangen war bis 1802 ein geistliches Fürstentum. Am von noblen Stiftsherrenhäusern gesäumten Marktplatz besichtigen wir die ehemalige Abteikirche St. Vitus. Sehenswert sind auch das Schloss der Ellwanger Fürstpröpste sowie die monumentale Wallfahrtskirche auf dem Schönenberg.

8. Tag (Mi): Schwäbisch Gmünd und sein Münster, Heimreise

Das Heilig-Kreuz-Münster in Schwäbisch Gmünd gehört zu den eindrucksvollsten Sakralbauten der deutschen Gotik. Die ab 1315 errichtete Hallenkirche gilt als Prototyp der grossen Stadtkirchen Süddeutschlands. Bei einem Spaziergang durch die Gmünder Altstadt erleben wir weitere steinerne Zeugen aus der über 800-jährigen Geschichte dieser einstmals freien Reichsstadt. Nach der Mittagspause geht es zurück in die Schweiz. Ankunft in Zürich am späten Nachmittag.