Dauer

9 Reisetage

Reiseleitung

Uwe Zenner
Uwe Zenner

Leistungen

  • Flug von Zürich nach Breslau, zurück ab Krakau
  • 8 Übernachtungen mit Frühstück in gehobener Hotelklasse
  • Ausflüge und Transfers im bequemen Reisebus
  • 8 Abendessen, 2 Mittags-Imbisse
  • 1 Bootsfahrt auf dem Dunajec
  • Führungen und Eintritte lt. Programm
  • Reiseliteratur
     
  • Mindestteilnehmerzahl: 12 / maximal 25

 

 

Preis pro Person im Doppelzimmer:
CHF 3980
Preis pro Person im Einzelzimmer:
CHF 4680

Reiserücktritts-Jahresversicherung 
(fakultativ): Preis auf Anfrage

Polen verzaubert! Das Land mit seiner wechselvollen Geschichte hat sich nach dem Fall des Eisernen Vorhangs prächtig entwickelt. Über Jahrhunderte war Polen, das im späten Mittelalter zu den mächtigsten Staaten Europas zählte, Spielball zwischen Russland, Österreich und Preussen und stand im Spannungsfeld verschiedener Kulturen und Konfessionen. Das führte zwar zu Konflikten, brachte aber auch einen ausserordentlichen kulturellen Reichtum hervor. «Noch ist Polen nicht verloren, solange wir leben», heisst es in der Nationalhymne. Der Wunsch nach Freiheit trieb das Land an die Spitze der Demokratiebewegung in Osteuropa; heute präsentiert es sich modern, jung und selbstbewusst. Auf unserer Reise durch den landschaftlich äusserst reizvollen Süden des Landes erleben wir einzigartige historische Orte: die bedeutende Handelsmetropole Breslau, die alte polnische Königsstadt Krakau sowie einige der schönsten Städte und Klöster Schlesiens. Ausflüge in die Ausläufer des Riesengebirges und in die zu den Karpaten gehörenden Pieninen runden diese Reise durch eine der kulturell reichsten Regionen Mitteleuropas ab. 

 

1. Tag (Fr): Willkommen in Breslau 

Mittagsflug von Zürich nach Breslau. Schon von Weitem grüsst die vieltürmige Silhouette der alten Hauptstadt Schlesiens. Die Altstadt, die nach den Kriegszerstörungen sorgfältig restauriert wurde, überrascht durch ihre wiedererlangte Geschlossenheit. Mit seinen prächtigen Patrizierhäusern und dem im Zentrum gelegenen gotischen Rathaus zählt der Breslauer Ring zu den schönsten Marktplätzen Europas. Wir sehen den hübschen Salzmarkt und erfahren, was es mit den Breslauer Zwergen auf sich hat. Bei Köstlichkeiten der schlesischen Küche lassen wir den Tag gemütlich ausklingen. 4 Übernachtungen im zentral gelegenen Hotel Altus Palace. 

2. Tag (Sa): Breslau / Wrocław – zwei Namen, eine Geschichte

Auf unserem Rundgang durch die Oderstadt erleben wir zunächst die lebhafte Sandinsel und anschliessend die klösterliche Abgeschiedenheit des auf einer Flussinsel gelegenen Domviertels. St. Maria auf dem Sande und der Dom zählen zu den bedeutendsten Beispielen gotischer Sakralarchitektur in Polen. Nach der Mittagspause besuchen wir die in einem weitläufigen Park gelegene Jahrhunderthalle. Dieser monumentale Zentralbau aus dem frühen 20. Jahrhundert begründete Breslaus Ruf als Zentrum avantgardistischer Baukunst. Auch die 1929 errichtete Werkbundsiedlung gilt als herausragendes Beispiel des Neuen Bauens. Mit ambitionierten Projekten wie dem Forum für Musik knüpft die Stadt heute an diese Tradition an. Gemeinsames Abendessen.

3. Tag (So): Landpartie durch Schlesien

In Schweidnitz besichtigen wir die unter dem Schutz der Unesco stehende Friedenskirche. Nur unter strengen Auflagen des Kaisers in Wien war es den Protestanten nach dem Ende des Dreissigjährigen Krieges gestattet, neue Kirchen zu errichten. Das Ergebnis, die grösste Fachwerkkirche der Welt, ist ein sprechendes Zeugnis religiöser Beharrlichkeit und architektonischer Kreativität. Eine Überraschung bietet auch der Anblick des mächtigen Burgschlosses von Fürstenstein, wo wir gemeinsam zu Mittag essen. In Grüssau besuchen wir die spätbarocke Klosteranlage und bewundern den einfallsreichen Freskenzyklus von Michael Willmann, dem «schlesischen Rembrandt».

4. Tag (Mo): Glanzpunkte des schlesischen Barock

Im schlossartigen Hauptgebäude der Breslauer Universität bewundern wir die Aula Leopoldina – ein wahres Meisterwerk barocker Raumkunst. Auch die Jesuitenkirche und die benachbarten Stiftsbauten sind herausragende Zeugnisse dieser Epoche. Lebhaft geht es in der um 1900 errichteten Markthalle zu: Hier wetteifern frische Lebensmittel aus Niederschlesien mit Waren aus fernen Ländern. Smacznego! Guten Appetit zu einem kleinen Imbiss! Am Nachmittag fahren wir nach Trebnitz. Die Klosterkirche mit dem Grabmal der heiligen Hedwig von Schlesien ist bis heute ein bedeutender Wallfahrtsort für Pilger aus Polen und Deutschland. Gemeinsames Abendessen in einem beliebten Altstadtrestaurant.

5. Tag (Di): Oppeln - Tschenstochau - Krakau

Oppeln, das Zentrum der deutschen Minderheit, gehört zu den ältesten und schönsten Städten Schlesiens. Wir sehen den Ring, den Dom und die gotische Franziskanerkirche mit der Grabkapelle der Oppelner Piastenherzöge. Weiterfahrt nach Tschenstochau, dem bedeutendsten Wallfahrtsort Polens. Innerhalb der Klostermauern auf dem Jasna Góra, dem leuchtenden Berg, wird das Bild der «Schwarzen Madonna» von Tschenstochau aufbewahrt. Durch die reizvolle Landschaft des Tschenstochauer Jura gelangen wir schliesslich in die zweitgrösste Stadt Polens. Vier Übernachtungen in Krakau und gemeinsames Abendessen.

6. Tag (Mi): Krakau - die „heimliche Hauptstadt“ Polens 

Prächtige Bürgerhäuser und Adelspalais sowie zahlreiche Sakralbauten prägen das Bild der zum Unesco-Welterbe zählenden Altstadt von Krakau. Wir besichtigen die gotische Marienkirche mit dem berühmten Schnitzaltar von Veit Stoß und besuchen die alte Universität, in deren historischen Räumen auch der Astronom Nikolaus Kopernikus studierte. Nach der Mittagspause spazieren wir durch die Floriansgasse zum Czartoryski-Museum, dessen bedeutendster Schatz die «Dame mit dem Hermelin» von Leonardo da Vinci ist. In Krakau-Kazimierz zeugen mehrere Synagogen vom Leben der einstigen jüdischen Gemeinde der Stadt. Gemeinsames Abendessen in einem Restaurant mit Klezmermusik.

7. Tag (Do): Holzkirchen und wildromantische Pieninen

In der reizvollen Mittelgebirgswelt der Vorkarpaten besuchen wir die märchenhaft schöne Holzkirche von Dębno, die wie einige ihrer Schwesterkirchen zum Unesco-Welterbe gehört. Fangfrische Forellen zählen zu den Spezialitäten von Szczawnica, dem Hauptort des Pieninen-Nationalparks. Hier ist die Volksgruppe der Goralen beheimatet, die auch heute noch von Waldwirtschaft und Handwerkskunst lebt. Die atemberaubend schöne Bergwelt, die mit den «Drei Kronen» ihren höchsten Punkt erreicht, erleben wir auf einer Bootsfahrt durch das Durchbruchstal des Flusses Dunajec. Gemeinsames Abendessen in Krakau.

8. Tag (Fr): Krakau - Königsschloss und Kathedrale auf dem Wawelhügel 

Auf dem Wawel, hoch über der Weichsel gelegen, besichtigen wir die Kathedrale, Krönungsort und Grablege der polnischen Könige. In den Sälen des Königsschlosses befindet sich eine grosse Sammlung kostbarer Wandteppiche aus dem 16. Jahrhundert. Nach der Mittagspause besuchen wir das vor den Toren Krakaus gelegene Salzbergwerk in Wieliczka. Hier tauchen wir ein in die phantastische Welt des Salzes, die mit ihren Galerien, Kapellen und Sälen tiefe Eindrücke hinterlässt. Der weitere Nachmittag steht zur freien Verfügung. Vielleicht schlendern Sie noch einmal durch die Gassen der Altstadt oder geniessen einen Spaziergang im Planty, dem zauberhaften Parkring, den die Krakauer besonders lieben. Gemeinsames Abendessen in einem traditionellen polnischen Gasthaus.

9. Tag (Sa): Do widzenia, Kraków!

Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen von Krakau und Rückflug in die Schweiz. Ankunft in Zürich am frühen Nachmittag.