Dauer

9 Reisetage

Reiseleitung

Timo Goldmann
Timo Goldmann

 

Leistungen

  • Fahrt im bequemen Reisebus ab Zürich und Luzern
  • 8 Übernachtungen mit Frühstück in gutem Mittelklassehotel
  • 8 Abend- bzw. Mittagessen
  • Führungen und Eintritte lt. Programm
  • Schifffahrt auf dem Bolsena-See
  • Reiseliteratur
  • Mindestteilnehmerzahl: 12 / maximal 25

Preis pro Person im Doppelzimmer:
CHF 2480
Preis pro Person im Einzelzimmer:
CHF 2680

Reiserücktritts-Versicherung
(fakultativ): ab CHF 65

Der vulkanische Tuffstein hat der Region nördlich von Rom, wo Latium, Umbrien und die Toskana aneinander stossen, ein unverwechselbares Gesicht gegeben. Bizarre Felsformationen und uralte aus Tuff gebaute Städte, eine sattgrüne Vegetation und blau schimmernde Seen verbinden sich hier zu einzigartigen Landschaftseindrücken. In Latium gehören die herrlichen Etruskerstätten Tarquinia und Cerveteri, die Städte Viterbo und Tuscania sowie die grossartigen Villen in Caprarola und Bomarzo zu unseren Zielen. Das für seinen wundervollen Dom berühmte Orvieto führt uns in die Region Umbrien und die mystisch schöne Landschaft um Pitigliano sowie der Giardino dei Tarocchi in die südliche Toskana. Erlesene Gartenkunstwerke wie der Park der Villa Lante und die hoteleigene Gartenanlage am Seeufer laden zum Verweilen und Entspannen ein. Als idealen und einzigen Standort haben wir ein reizendes Hotel am Bolsena-See gewählt.
 

1. Tag (Do): Anreise nach Bolsena

Fahrt im bequemen Reisebus von Zürich und Luzern nach Latium. Bolsena besitzt neben seiner herrlichen Panoramalage am Nordufer des gleichnamigen Sees auch ein ausgesprochen reizvolles Stadtbild. Unser Hotel befindet sich nur wenige Schritte vom See entfernt, der mit seinem erfrischenden und klaren Wasser zum Schwimmen einlädt. 8 Übernachtungen in Bolsena, Abendessen im Hotel.

2. Tag (Fr): Der Berg Soracte - Farnese und Falisker

Im Gebiet des Monte Soratte, eines mächtigen das Tibertal weithin überragenden Bergs, siedelte das vorrömische Volk der Falisker. Die nahezu tausendjährige Basilika von Castel Sant’Elia - am Rande einer eindrucksvollen Tuffsteinschlucht gelegen - erhebt sich an der Stelle eines antiken faliskischen Heiligtums. Das Innere birgt kostbare Werke langobardischer Künstler und  eindrucksvolle romanische Wandmalereien. Im archäologischen Park von Sutri besichtigen wir die geheimnisvolle Felsenkirche Madonna del Parto und das ebenso aus dem Fels gehauene römische Amphitheater. Überraschend ist der Anblick des majestätisch über dem Städtchen Caprarola gelegenen Palazzo Farnese. Der dazu gehörige Park gehört zu den schönsten Gartenanlagen Mittelitaliens.

3. Tag (Sa): Päpste und weisse Mönchen – Viterbo und San Martino

Das mittelalterliche Stadtbild von Viterbo, der Città dei Papi, gehört zu den Höhepunkten einer Latiumreise. Ein Rundgang führt uns durch verwinkelte Gassen und über brunnengeschmückte Plätze zur Kirche S. Francesco mit ihren Papstgräbern, zum Dom und zum Wahrzeichen der Stadt, dem Papst-Palast. In den Hausbergen Viterbos, den Monti Cimini besuchen wir die Zisterzienserkirche San Martino al Cimino, deren einfacher und dennoch hoheitsvoller Innenraum vollkommen den Idealen des in Burgund gegründeten Ordens entspricht. Vom malerisch am Südufer gelegenen Städtchen Capodimonte unternehmen wir am Nachmittag eine Minikreuzfahrt über den Bolsena-See.

4. Tag (So): Stätten der Etrusker – Tarquinia und Cerveteri

Die Kultur der geheimnisvollen Etrusker wird durch ihre kunstvoll gestalteten Grabmale und die darin gefundenen kostbaren Beigaben lebendig. Weltberühmt sind die farbenprächtigen Wandbilder in den Grabkammern von Tarquinia. Eine wertvolle Sammlung etruskischer und griechischer Kunst bietet das Nationalmuseum im Palazzo Vitelleschi. Vor allem durch ihre landschaftliche Schönheit hinterlässt die etruskische Nekropole von Cerveteri einen unauslöschlichen Eindruck. Hunderte von Grabmalen, viele davon in Hausform errichtet oder im Inneren wie Wohnhäuser gestaltet, erzählen vom Reichtum und Leben der alten Etruskerstadt.

5. Tag (Mo): Orvieto - Tochter des Himmels

In Bolsena besuchen wir zunächst die Kirche Santa Cristina, in der sich 1263 eine mirakulöse Messe ereignete. Das „Wunder von Bolsena“ bildete die Grundlage des Fronleichnamsfestes und den Anlass zum Bau des gotischen Doms von Orvieto. Dieses einzigartige Bauwerk überragt die malerischen Gassen und Plätze der auf einem hohen Tuffplateau gelegenen Stadt. An der mit farbig schimmernden Mosaiken verzierten Fassade schildern kostbare Marmorreliefs die Geschichte des Menschengeschlechts von der Schöpfung bis zum Jüngsten Gericht. Im weihevollen Kircheninneren überrascht die Fülle an kostbaren Werken der Malerei und Bildhauerkunst. An emotionaler Ausdruckskraft kaum zu überbieten ist Luca Signorellis Freskenzyklus Das Ende der Welt.

5. Tag (Sa): Tuscania, Vulci und Giardino dei Tarocchi

Tuscania, einstmals ein bedeutendes Zentrum der Etrusker, überrascht mit zwei monumentalen romanischen Kirchen in magisch-stimmungsvoller Landschaft. Unvergesslich ist auch die Lage des Kastells von Vulci, das heute die kostbaren Funde aus der etruskischen Nekropole von Vulci beherbergt. Eingebettet in die sanften Hügel der toskanischen Maremma verzaubert uns am Nachmittag der Giardino dei Tarocchi der französisch-schweizerischen Künstlerin Niki de Saint Phalle. Jede der 22 phantasievollen mit farbigen Mosaiksteinen bedeckten Skulpturen stellt eine Figur der grossen Arkana des Tarot-Spiels dar.

6. Tag (So): Gartenkunst der Renaissance und Civita di Bagnoregio

Im Sacro Bosco von Bomarzo begeben wir uns in die geheimnisvoll-bizarre Gedankenwelt des Fürsten Vicino Orsini. Kunst und Landschaft bilden hier einen Garten der Wunder und der Verwirrung, reich an phantastischen Bauwerken, skurrilen Gestalten und rätselhaften Sinnsprüchen. Edelste italienische Gartenkunst der Renaissance erleben wir im Park der Villa Lante im Städtchen Bagnaia. Unvergesslich ist der Anblick des kühn auf einem hohen, nach allen Seiten steil abfallenden Felsen gelegenen Zauberstädtchens Civita di Bagnoregio.

7. Tag (Mo): Herrschaft des Tuffgesteins

Eine einzigartige Landschaft, geprägt durch bizarre, von Tälern durchzogene Tuffsteinfelsen, erleben wir bei einer Fahrt durch den Südzipfel der Toskana. Von berauschender Schönheit ist die Lage des Mittelalterstädtchens Sorano. Sovana, die Geburtsstadt Papst Gregors VII., besitzt einen romanischen Dom und reizende Palazzi. Nach einer Stärkung bei toskanischen Spezialitäten und einem Glas Chianti-Wein entdecken wir etruskische Felsengräber und einen jahrhundertealten Hohlweg. In Pitigliano, das kühn auf hohem Tuffplateau errichtet wurde, scheint die Zeit still zu stehen.

8. Tag (Di): Rückreise in die Schweiz

Heute heisst es Abschied nehmen vom Lago di Bolsena und der alten Kulturlandschaft nördlich von Rom. Ankunft in Luzern und Zürich am späten Nachmittag.