Dauer

4 Reisetage

Reiseleitung

Timo Goldmann, Henrik Lange
Timo Goldmann
Henrik Lange

Leistungen

  • Fahrt und Ausflüge im bequemen Reisebus ab Zürich und Basel
  • 3 Übernachtungen mit Frühstück in gehobener Hotelklasse
  • 2 Operntickets in bester Kategorie
  • 3 Mittag- bzw. Abendessen
  • Mindestteilnehmerzahl: 12, maximal 25

Preis pro Person im Doppelzimmer:
CHF 1390
Preis pro Person im Einzelzimmer:
CHF 1530

Reiserücktritts-Versicherung
(fakultativ): ab CHF 34

Kennen Sie Karlsruhe, die alte Residenzhauptstadt des Landes Baden? Nur wenige wissen, dass diese Stadt mit der Staatlichen Kunsthalle eine hervorragende Sammlung besitzt und dass jedes Jahr im Februar Theaterliebhaber aus aller Welt zu den renommierten Händelfestspielen reisen, um ein Fest der Stimmen zu erleben. Hier blüht die prachtvolle Theaterwelt des Barock mit ihrer Liebe für Bühneneffekte und Darstellung von Leidenschaften wieder auf - oft auch in modernem Gewand, aber immer im Sinne des Stückes. Mit Tolomeo und Hercules stehen zwei Meisterwerke Händels auf dem Programm. Ein Wiedersehen mit dem Freiburger Münster gibt es auf der Rückreise.

 

1.Tag (Mi): Anreise und Händels Hercules

Am Vormittag Fahrt im bequemen Reisebus von Zürich über Basel nach Karlsruhe; während der Fahrt gibt Henrik Lange eine Einführung in die Opernvorstellungen. Nach einem späten Mittagessen geht’s ins Badische Staatstheater, wo wir Händels englisch gesungenes Oratorium Hercules als die diesjährige Neuinszenierung erleben. Die mythologische Erzählung über den Tod des Herkules bildet den Kern des Dramas. Eifersüchtig auf die junge Prinzessin Iole, will Dejanira, die Gattin des Herkules, die Treue des Halbgottes erzwingen. Sie gibt ihm das sprichwörtliche Nessos-Gewand, was fatale Folgen hat. 2 Übernachtungen im Novotel Karlsruhe, nur wenige Gehminuten vom Theater entfernt.

2. Tag (Do): Ludwigsburg, das "schwäbische Versailles"

Ein mächtiges Residenzschloss, mehrere Lustschlösser, weitläufige Gartenanlagen und eine reizvolle Residenzstadt: In Ludwigsburg hat sich ein aussergewöhnlich imposantes Ensemble erhalten – ein einzigartiges Erlebnis einer barocken Stadt, die wir heute besuchen. 1715 beschloss der Herzog von Württemberg, seine Residenz von Stuttgart nach Ludwigsburg zu verlegen. Der italienische Stuckateur und Architekt Donato Giuseppe Frisoni baute das alte Jagdschloss zu einer mächtigen Vierflügelanlage aus, die schon bald das „schwäbische Versailles“ genannt wurde. Im Schloss befindet sich eines der wenigen im Original erhaltenen Barocktheater mit voller Bühnentechnik aus der Zeit, in der auch Händel seine Opern schrieb. Giuseppe Frisoni entwarf auch das Stadtmodell Ludwigsburgs mit regelmässigen Strassenzügen und Musterhäusern. Der weite barocke Marktplatz und die geraden Alleen mit ihren Kastanien und Linden prägen bis heute die Residenzstadt, die wir am Nachmittag auf einem kleinen Spaziergang erkunden. Gemeinsames Abendessen in Karlsruhe.

 

3. Tag (Fr): Die Staatliche Kunsthalle und Händels Tolomeo

Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, die aus der Kunstsammlung des badischen Fürstenhauses hervorgegangen ist, gehört zu den grossen deutschen Kunstmuseen. Das 1846 eröffnete Hauptgebäude gehört zu den wenigen deutschen Museumsbauten, die bis heute unverändert erhalten geblieben sind. Die Gemäldesammlung glänzt vor allem auf dem Gebiet der altdeutschen, französischen und niederländischen Malerei. Ein weiterer Schwerpunkt des Museums ist eine beeindruckende Sammlung mit Arbeiten der Klassischen Moderne. Wir sehen Meisterwerke wie den Tauberbischofsheimer Altar von Matthias Grünewald, Le petit Lange von Édouard Manet oder Die Sieben Todsünden von Otto Dix. Nach dem gemeinsamen Mittagessen bleibt Zeit für einen Spaziergang durch den Schlosspark oder einen Einkaufsbummel in der Kaiserstrasse. Am Abend erleben wir Händels selten aufgeführte Oper Tolomeo. Die Oper hat eine Herrscherintrige im Ägypten der Ptolemäer zum Inhalt. Die Inszenierung des französischen Regisseurs Benjamin Lazar legt das Geschehen an einen zeitlosen Ort am Meer - besonders die stimmungsvollen Bühnenbilder entführen in eine ästhetische Traumwelt. Star der Aufführung ist der junge polnische Countertenor Jakub Józef Orliński, der zurzeit von der internationalen Musikkritik als grösste Nachwuchsbegabung in seinem Stimmfach gefeiert wird.

4. Tag (Sa): Rückreise über Freiburg im Breisgau

Auf der Rückreise von Karlsruhe in die Schweiz machen wir Halt in Freiburg. Die vom Zähringer Grafen Berthold V. begonnene Münsterkirche weist durch ihre über drei Jahrhunderte dauernde Bauzeit romanische, gotische und der Renaissance zugehörige Bauteile auf. Seines filigranen gotischen Dekors und des vielfach durchbrochenen Steinhelms wegen hat man den Freiburger Münsterturm als schönsten Turm auf Erden bezeichnet. Von grossem künstlerischem Reichtum ist auch die Ausstattung. Neben den Schnitzaltären und Grabmälern sind besonders die Tafelbilder von Hans Baldung Grien und Hans Holbein zu nennen. Ankunft in Basel und Zürich am späten Nachmittag.